Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Nuthe-Urstromtal: Keine absolute Mehrheit
Lokales Teltow-Fläming Nuthe-Urstromtal: Keine absolute Mehrheit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:39 24.09.2017
Beide nicht zufrieden: Monika Nestler und Stefan Noack. Quelle: Foto: Hahn
Anzeige
Ruhlsdorf

In der Gemeinde Nuthe-Urstromtal bleibt es spannend. Keiner der drei Kandidaten erhielt die absolute Mehrheit. Das heißt, es kommt am 15. Oktober zur Stichwahl.

Im Sitzungssaal der Gemeindeverwaltung verfolgten am Sonntagabend mehr als 30 Interessierte, unter ihnen auch Amtsinhaberin Monika Nestler (Linke) sowie Bürgermeisterkandidat Stefan Noack (SPD), die Stimmauszählung. „Ich habe damit gerechnet, dass es zur Stichwahl kommt“, sagte Monika Nestler. Sie war enttäuscht, dass sie ausgerechnet in den Orten wenig Stimmen bekam, in denen in den vergangenen Jahren ordentlich investiert wurde.

Anzeige
Im Sitzungssaal der Gemeindeverwaltung werden die Wahlergebnisse ausgewertet. Quelle: Margrit Hahn

Auch Stefan Noack war die Enttäuschung deutlich anzumerken. Er hatte sich zumindest um die 30 Prozent erhofft. Stefan Scheddin, der den Abend mit den Ahrensdorfern verbrachte, hatte darauf gehofft, dass es zur Stichwahl kommt. „Ich kann kaum glauben, dass ich in manchen Orten mehr als 50 Prozent erhalten habe“, so Scheddin. Er hatte den Tag mit seiner Familie verbracht, vormittags in der Fläminghalle, nachmittags auf dem Fahrrad. Bereits um 8.30 Uhr hatte er gewählt. Amtsinhaberin Monika Nestler hatte bereits bei der Briefwahl ihre Stimme abgegeben.

Bei der Auszählung der Briefwahl. Quelle: Margrit Hahn

Stefan Noack hatte eine Nachricht von Andreas Schröder bekommen, der bei der letzten Bürgermeisterwahl angetreten war. Schröder riet, sich auf die Couch zu legen und abzuwarten, weil nichts mehr getan werden könne.

Man-Power im Wahllokal in Ahrensdorf Quelle: Margrit Hahn

In den Wahllokalen war die Stimmung gut. In Ahrensdorf war morgens um 8 Uhr Männer-Power angesagt. Neun Ahrensdorfer sorgten dafür, dass alles reibungslos, aber lustig ablief. In allen Wahllokalen wurde darauf hingewiesen, dass die Wahlbenachrichtigungen aufgehoben werden müssen, falls es zur Stichwahl kommt. Und genau das ist nun eingetreten.

In Schönefeld erhielten die Kinder, die ihre Eltern zur Wahl begleiteten, ein Tüte Gummibärchen. Erstwähler war dort unter anderem Martin Höhne. Für den 18-jährige Schönefelder stand von Anfang an fest, dass er zur Wahl geht.

Von Margrit Hahn

30.03.2018
24.09.2017