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Nuthe-Urstromtal Altes Backhaus wird zum Jugendraum
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01:17 22.03.2019
Das alte Backhaus in Hennickendorf wurde umgebaut. Nach Ostern soll der neue Jugendraum eröffnet werden. Quelle: foto: Margrit Hahn
Hennickendorf

 Das alte Backhaus in Hennickendorf ist jetzt ein Jugendraum. Der neue Treffpunkt soll in Eigenverantwortung des Nachwuchses unabhängig vom Dorfgemeinschaftshaus betrieben werden. „Wir planen gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen die Auswahl der Einrichtung und dann nach Ostern die Einweihung des Jugendraums“ sagte Gudrun Pezenburg, Vorsitzende des Ortsvereins Hennickendorf.

Fördermittel beantragt

Im Sommer 2018 stieß Hennickendorferin Christine Kalb auf das Förderprogramm „Jugendräume im ländlichen Raum“ des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. Bis zu 10 000 Euro konnten beantragt werden. Nach Beratungen im Dorf und einer Projektvorstellung bei Bürgermeister Stefan Scheddin (parteilos) wurde der Förderantrag vorbereitet. Christine Kalb entwickelte das Konzept, Hennickendorfer Christoph Geilen die Planungsskizzen und den Finanzplan. Neben 10 000 Euro Förderung kam ein Eigenanteil in Höhe von 2755 Euro dazu. Dieser setzt sich aus der Unterstützung seitens des Hennicken­dorfer Ortsvereins sowie Spenden der Anwohner zusammen. Im Herbst 2018 kam der Bewilligungsbescheid.

Backofen und Schornstein entfernt

Das ungenutzte, sanierungsbedürftige ehemalige Backhaus wurde saniert musste entkernt, der defekte Backofen und der Schornstein entfernt werden. Das Dach sowie Fenster und Türen wurden erneuert, das Mauerwerk teilweise saniert sowie ein WC eingebaut. Zudem wurden Heizkörper installiert und an die Heizanlage im Nebenhaus angeschlossen. Wasser, Abwasser und Strom wurden von dort in den Jugendraum verlegt, damit der Raum auch im Winter genutzt werden kann. Betonplatte des Innenhofs sowie die Fundamente der Gebäude brachten die Helfer aus dem Ort zum Schwitzen. Schächte mussten gestemmt werden, damit Versorgungsleitungen verlegt werden konnten. Die Jugendlichen packten auch mit an.

Von Margrit Hahn

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