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Nuthe-Urstromtal Junge Filmemacher sorgen für Grusel und Gänsehaut
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18:50 26.04.2019
James Griffin (M.) erklärt was zu tun ist. Quelle: Margrit Hahn
Hennickendorf

 In den Osterferien laufen die Vorbereitungen für die Dreharbeiten des dritten Teils eines Hennickendorfer Krimis: Kinder und Jugendliche arbeiten gemeinsam mit Filmemacher James Griffin an einem eigenen Streifen, der im Sommer fertig sein soll. Von Dienstag bis Sonnabend wurden Ideen zusammen getragen, Rollen vergeben und Drehorte gesucht.

Nachdem das Film-Ferienprojekt in den vergangenen zwei Jahren gut angekommen war, soll jetzt der letzte Teil des Films „Der Fluch von Hennickendorf“, gedreht werden. Allerdings will James Griffin nicht alle drei Teile aneinanderreihen. „Das wäre zu langweilig, weil man die ersten Teile schon kennt“, sagt der Regisseur. So werden einige Szenen wegfallen und andere neu gedreht. Besonders freut sich Griffin, dass er mit Susanne Peuscher in diesem Jahr eine professionelle Cutterin an seiner Seite hat. So bekommen die Kinder neben Regie, Aufnahmeleitung, Requisite, Licht, Ton, Maske und Kamera auch Einblicke darin, wie Filmmaterial professionell geschnitten wird.

In Hennickendorf wird ein weiterer Teil des Grusel-Krimis gedreht. Quelle: Margrit Hahn

Thema des dritten Filmteils ist eine alte Sage um eine verfluchte „weiße Frau“ aus Hennickendorf, die in einem Berg lebt. Sie bittet einen Hirten, sie zu erlösen. Doch weil der sich fürchtet und nicht kommt, versinkt die Frau im Berg. Sie wird von der elfjährigen Feline aus Hennickendorf gespielt. Auch die anderen Rollen sind alle vergeben.

Auf den Leib geschrieben

Der 13-jährige Giulio aus Luckenwalde ist zum dritten Mal dabei: „Ich finde es spannend, immer wieder einen neuen Teil zu drehen. Ich spiele im Film den Küster Antonio Badinga.“ Wie viel Text er lernen muss, weiß er noch nicht, denn James Griffin schreibt den neun- bis 14-Jährigen die Rollen quasi auf den Leib.

In diesem Jahr sei der Ablauf des Drehs sehr komfortabel, stellt der Filmemacher fest. In den vergangenen Jahren musste alles in einer Woche über die Bühne gehen. Dieses Mal werden die Osterferien zusätzlich genutzt. Die Filmpremiere ist am 27. Juli – bis dahin muss die mit dem Projekt betraute Sozialarbeiterin der Gemeinde Nuthe-Urstromtal Elke Schmidt noch passende Drehorte finden. Nachdem bereits in der Hennickendorfer Kirche Aufnahmen gemacht wurden, soll dieses Mal ein verfallener Friedhof Dreh- und Angelpunkt sein. Zudem liebäugeln Griffin und Schmidt mit dem Jüterboger Rathaus.

Das Ende bleibt geheim

Wie der dritte Teil ausgeht, wird noch nicht verraten. Um zu zeigen, was in dieser Woche schon alles passiert ist, wird am 27. April um 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Hennickendorf ein Film gezeigt und vom Projekt berichtet. Interessenten sind gern gesehen.

Von Margrit Hahn

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