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Nuthe-Urstromtal Brandschutzerziehung in der Kita Zülichendorf
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17:34 27.11.2019
Gemeindejugendwart Martin Volkmann zeigt den Kindern, wie schnell der Rauch durchs ganze Haus zieht. Quelle: Margrit Hahn
Zülichendorf

Martin Volkmann, Jugendwart der Gemeinde Nuthe-Urstromtal und sein Stellvertreter Mario Seifert hatten am Mittwoch ordentlich Gepäck dabei. Sie schleppten ein Rauchdemohaus, einen Experimentekoffer und weitere Utensilien der Feuerwehr in die Kita „Entdeckerland“ in Zülichendorf. Um den Vier- bis Sechsjährigen spielerisch das Thema Brandschutzerziehung näher zu bringen, war auch Maskottchen Lisa dabei.

„Die Kinder sollen heute den Unterschied zwischen einem guten und einem bösen Feuer kennen lernen“, sagte Mario Seifert. Zudem erfuhren die Mädchen und Jungen, was im Ernstfall zu tun ist.

„Gutes“ und „schlechtes“ Feuer

Die beiden Feuerwehrmänner sind in Sachen Brandschutzerziehung ehrenamtlich tätig und haben schon einige Schulen und Kindereinrichtungen in der Gemeinde Nuthe-Urstromtal besucht. Für sie steht fest, dass man nicht früh genug anfangen kann, den Kindern Grundlagen zu dieser Thematik zu vermitteln. „Handelt es sich bei diesem Foto, auf dem ein Kaminfeuer zu sehen ist, um ein gutes oder schlechtes Feuer?“, fragte Martin Volkmann. Ein wenig überlegten die Kinder, weil keine Scheibe vor dem Kamin war. Dann entschieden sie: Das ist ein „gutes“ Feuer.

Das Rauchdemohaus gefiel den Kindern besonders gut. Quelle: Margrit Hahn
Nele probt den Ernstfall. Quelle: Margrit Hahn Margrit Hahn

An „böses“ Feuer – den großen Waldbrand in Felgentreu in diesem Jahr – konnten sich die Kinder noch gut erinnern. „Was macht ihr, wenn es brennt?“, wollte Martin Volkmann wissen. Die Antwort kam sofort: „Die Feuerwehr rufen!“ Mia (4), Nele (6) aus Woltersdorf, Lara (5) aus Felgentreu und Mika (4) aus Lühsdorf kennen sich aus. Sie wussten, das man dazu die 112 wählen muss.

Mario Seifert (r.) und Martin Volkmann haben die Brandschutzerziehungs-Puppe Lisa zur Unterstützung mitgebracht. Quelle: Margrit Hahn

Die Kinder übten dann auch gleich, wie ein Notruf abgesetzt wird. Auch auf die Frage, was man tun muss, wenn sich ein Kind verletzt hat, wussten die Kinder Antwort.

Die vierjährige Mia aus Luckenwalde probt hier den Notfall. Sie ruft bei der Rettungsstelle an, um einen Brand zu melden. Quelle: Margrit Hahn

Am besten kam bei den Kleinen das Rauchdemohaus an, denn in dieser Art Puppenstube konnten sie genau beobachten, wie schnell sich Rauch in einem Haus ausbreitet. Martin Volkmann erklärte, was im Falle eines Wohnungsbrandes zu tun ist. „Dazu gehört natürlich, um Hilfe zu rufen, schnell das Zimmer geduckt zu verlassen und die Türen zu schließen, damit der Rauch nicht in andere Räume gelangen kann“, so der Experte. „Wenn ihr das Zimmer nicht verlassen könnt, dann macht ihr euch am Fenster bemerkbar und ruft „Hilfe, es brennt!“.

Von Margrit Hahn

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