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Nuthe-Urstromtal Storch Gustav ist gestorben
Lokales Teltow-Fläming Nuthe-Urstromtal Storch Gustav ist gestorben
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19:46 09.05.2019
Storch Gustav ist tot. Seine Eier werden von anderen Tieren ausgebrütet. Quelle: Landkreis TF
Stülpe

Der zutrauliche Storch Gustav, der in Stülpe schon 2018 für Aufmerksamkeit gesorgt hatte, wurde am 30. April angefahren und ist nun in der Folge gestorben. Das meldet der Landkreis.

Um seinen Nachwuchs zu retten, hat ein Mitarbeiter der Naturschutzbehörde Teltow-Fläming gemeinsam mit der Luckenwalder Feuerwehr am 2. Mai vier Eier aus dem Nest in Stülpe genommen. Zwei davon wurden unter Beobachtung einer Anwohnerin dem Storchenpaar in Schöbendorf untergelegt, die anderen zwei landeten im Storchennest in der Spandauer Straße in Luckenwalde.

Storch Gustav war in Stülpe ein guter Bekannter. Im vergangenen Jahr war er durch den Ort spaziert und suchte sogar auf dem Schulhof nach Futter. Das war wegen der Trockenheit knapp. Deshalb bat die Naturschutzbehörde die Angler im Ort um Unterstützung. Sie fütterten Gustav zusätzlich mit Fischen.

Storch war im Ort bekannt

Das half: Während andere Paare 2018 auf Grund der Trockenheit keinen Bruterfolg hatten, gab es in Stülpe zwei Jungstörche. Gustav trug einen Ring, den er am 9. April 2018 drei Kilometer östlich von Liebenberg im Landkreis Oberhavel erhalten hat. Eine Fensterbaufirma hatte das Tier einem Storchenfachmann übergeben, der es versorgte und beringte. Eine kleine Plakette am Flügel des Storches zeigte, dass das Tier 2017 im Zoo von Łosz in Polen gepflegt worden war.

Wohl durch starke Ostwinde ist Gustav 2018 nach Liebenwalde gelangt. Durch seinen Aufenthalt im Zoo ist er an Menschen gewöhnt – vielleicht ist ihm genau das auf den Straßen der Region zum Verhängnis geworden.

Am 3. Mai kam nun die Nachricht, dass ein zweiter Storch am Nest in Stülpe gesichtet wurde.

Von MAZonline

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