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Teltow-Fläming Oberschüler untersuchen Kita-Klima
Lokales Teltow-Fläming Oberschüler untersuchen Kita-Klima
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17:14 27.04.2018
Die Schüler der 8b nahmen sich die Kita „Bergwichtel“ vor.
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Trebbin

Bisher lief die Goethe-Oberschule Trebbin bei dem Schülerwettbewerb „Mission Energiesparen“ des Energieversorgers EMB (Energie Mark Brandenburg) immer unter „ferner liefen“. Doch in diesem Jahr ist alles etwas anders. Nach der ersten Etappe des Wettbewerbs 2017/18 hat sich eine Spitzengruppe gebildet zu der auch die Klasse 8b der Goethe-Oberschule gehört.

In der zweiten Etappe galt es am Dienstag für die Achtklässler, die Kita „Bergwichtel“ in Trebbin auf Mängel zu untersuchen, was den unnützen Verbrauch von Strom und Wärme betrifft. Dies übernahm die Stromgruppe der 8b, während die Wärmegruppe bei Bürgermeister Thomas Berger (CDU) zu Besuch war, um ihn zum Klimaschutzkonzept der Stadt Trebbin auszuquetschen.

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Gut und weniger gut

Was die jungen Energieeinsparungsforscher in der Kita gut fanden, das waren die Türen mit eingebautem Zugluftstopper und, dass die Heizung nachts und an den Wochenenden zentral heruntergefahren wird. Nicht so gut fanden sie, dass sie tagsüber zu weit hochgefahren wird und es in den Räumen zu warm wird.

Auch deckten sie auf, dass in der Werkstatt des Hausmeisters noch alte Glühbirnen in den Lampen flackern, während überall sonst nur noch LED-Leuchten im Einsatz sind.

Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU/2.v.r.) war bei dem Thema voll in seinem Element. Quelle: Hartmut F. Reck

Dies sei eine der wichtigsten bisherigen Energiesparmaßnahmen gewesen, berichtete Bürgermeister Berger gleichzeitig der anderen Gruppe. Bei diesem Thema war er in seinem Element. Durch diese mit Fördermitteln unterstützte Maßnahme in allen Schulen und Kitas der Stadt habe man die sonst jährlichen Stromkosten von 150 000 Euro auf 75 000 Euro halbieren können. Mit dem eingesparten Geld wolle man dann andere Klimaschutzziele finanzieren.

So würde seit 2017 die Straßenbeleuchtung mit Strom aus dem Windpark Christinendorf gespeist. Weiterhin will Berger alle städtischen Gebäude untersuchen, ob auf deren Dächern Photovoltaikanlagen installiert werden können.

Von Hartmut F. Reck

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