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Teltow-Fläming Positive Rückmeldungen
Lokales Teltow-Fläming Positive Rückmeldungen
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06:31 08.12.2017
Die Besichtigungstour endete am Freitag in Jüterbog. Quelle: Foto: Isabelle Richter
Jüterbog

Nach einer zweitägigen Besichtigungstour der Rettungswachen des Landkreises Teltow-Fläming trafen der Geschäftsführer der Rettungsdienstgesellschaft, Denny Mieles, und Kreis-Dezernentin Silke Neuling am Freitagmittag zur letzten Begutachtung an der Jüterboger Rettungswache ein. „Wir wollen uns vorstellen, uns der Probleme annehmen und vor allem unseren Dank für die geleistete Arbeit aussprechen“, erklärte Mieles die Besuche.

Mitarbeiter bestätigen gute Arbeitssituation

Wie in Jüterbog wurden die insgesamt 13 Rettungswachen am Donnerstag und Freitag mit einem Rundgang sowie einer Befragung der Mitarbeiter zu ihren Arbeitsbedingungen unter die Lupe genommen. Im Norden des Kreises besichtigten die Verantwortlichen unter anderem die Wachen in Ludwigsfelde, Rangsdorf und Großbeeren. Im Süden ging es nach Luckenwalde oder Dahme.

Obwohl nicht alle Einrichtungen so modern sind wie die in Jüterbog erst 2009 bezogene und im Vorfeld sanierte Wache, konnte Denny Mieles am Ende des letzten Besuches ein positives Fazit für alle Standorte ziehen. „Die Rückmeldungen waren grundsätzlich positiv. Die Mitarbeiter haben uns eine gute Arbeitssituation bestätigt. Die Zusammenarbeit mit dem Landkreis läuft sehr gut“, berichtete der Geschäftsführer.

Großer Andrang bei den Ausbildungsplätzen

Das positive Feedback spiegelt sich im Kreis auch anhand der eingehenden Bewerbungen für die Ausbildungsplätze zum Notfallsanitäter wieder. „Nachwuchssorgen haben wir nicht. Die Ausbildungsplätze sind sehr begehrt“, sagte René Göritz. Der Standortleiter für Jüterbog berichtete, man habe weit mehr Bewerber als Plätze.

„Wir haben ein sehr gutes Ausbildungssystem und sind personell am besten aufgestellt“, ergänzte Silke Neuling. Außerdem wäre die Bezahlung in Teltow-Fläming attraktiv genug. Diese Investition in die Zukunft sei auch nötig, denn „die Einsatzzahlen steigen von Jahr zu Jahr“, fügte Denny Mieles hinzu.

Kritik soll und darf geäußert werden

Trotz der erfreulichen Resonanz aus den Wachen, durfte während der Besichtigungstour aber auch Kritik von den Mitarbeitern geäußert werden. So gäbe es an einigen Stellen technische Probleme, die behoben werden müssten, und den Bedarf an weiteren Einrichtungsgegenständen. Ein Thema ist auch die Arbeitskleidung.

So berichtete René Göritz beispielsweise, dass man beim Material inzwischen von Baumwolle auf synthetische Stoffe umgestiegen sei. Je nach Jahreszeit käme man darin leichter ins Schwitzen oder würde schneller frieren. „Bei einem Zwölf-Stunden-Dienst ist das nicht mehr so angenehm“, erzählte der Standortleiter.

Jeder einzelne kann zur Unterstützung beitragen

Um die Arbeitsbedingungen weiterhin zu verbessern und zeitnah auf Probleme reagieren zu können, wird die Besichtigungstour der Rettungswachen jedes Jahr aufs Neue durchgeführt.

Zur Unterstützung der Notfallsanitäter sollte auch jeder einzelne beitragen. Deshalb bitten die Verantwortlichen jeden noch einmal ausdrücklich darum, Notarzt- und Rettungswagen wirklich nur in Notfällen zu rufen.

Von Isabelle Richter

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