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Teltow-Fläming Premiere im Rathaus
Lokales Teltow-Fläming Premiere im Rathaus
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00:20 27.11.2017
Christiane Kaiser (r.) mit Künstlern, die ihre dem Heimatmuseum geschenkten Werke in der Rathaus-Galerie präsentieren. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Erstmals wird seit Donnerstag in der Rathaus-Galerie in Luckenwalde eine Ausstellung gezeigt. Dort sollen Werke aus dem Fundus des Heimatmuseums gezeigt werden.

„Ein Geschenk zurückgeben, das geht nicht“

Das Museum veranstaltet jährlich bis zu acht Sonderausstellungen. Es ist seit Jahren guter Brauch, dass jeder Künstler dem Heimatmuseum ein Exponat schenkt. Im vergangenen Jahr wandte sich Bernd Maywald an die Bürgermeisterin, weil er damit unzufrieden war, dass die geschenkten Bilder nur eingelagert werden. Das stehe im Widerspruch zu ihrer Bestimmung. Daher verlangte er das dem Museum geschenkte Bild des Jüterboger Malers Guido Schenkendorf, den er vertrat, zurück.

Musikalische Eröffnung der Ausstellung in der Rathaus-Galerie Luckenwalde. Quelle: Margrit Hahn

„Ein Geschenk zurückgeben, das geht nicht“, sagte Bürgermeisterin in ihrer Rede zur Eröffnung der Rathaus-Galerie. Doch fand sie die Kritik berechtigt. Und so reifte die Idee, aus dem reichen Geschenkeschatz Werke auszuwählen, die in Wechselausstellungen zeitweise das Rathaus schmücken. Sie übertrug die Aufgabe an Christiane Kaiser und überließ, wie sie scherzte, „alles dem kaiserlichen Selbstlauf“.

„Ich finde die Idee toll, die Arbeiten auszustellen“

In den vergangenen Monaten wurden das gesamte Bild-Material gesichtet, ein Thema ausgewählt, ein Logo entwickelt, Biografien zu den einzelnen Künstler geschrieben und ein Ausstellungskatalog erstellt. Deshalb bedankte sich Bürgermeisterin Elisabeth Herzog von der Heide auch als erstes bei Christiane Kaiser und ihren Kolleginnen.

Interessierte Besucher in der Ausstellung. Quelle: Margrit Hahn

Ihr zweiter Dank galt den Künstlern. Es werden 14 Arbeiten zum Thema „Landschaften“ gezeigt. Dabei sind unterschiedliche Techniken – von Öl- und Aquarellmalerei über Pastellkreide bis hin zu Tusche und Bleistiftzeichnungen zu sehen.

„Ich finde die Idee toll, die Arbeiten auszustellen. Das hätte ich nicht erwartet“, sagt Sabine Kahle-Wendrock. Sie hat ihre Bilder vor zehn Jahren im Heimatmuseum präsentiert. „Schön, dass die Arbeiten aufgehoben wurden und jetzt noch einmal gewürdigt werden. Etwas Besseres kann einem Maler nicht passieren “, freut sich die 68-Jährige, die sich vor allem dem neorealistischen Malerei verschrieben hat.

Von Margrit Hahn

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