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Rangsdorf Diese Kandidaten wollen Bürgermeister von Rangsdorf werden
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01:18 06.07.2019
Klaus Rocher (FDP), Oliver Scharfenberg (Die Rangsdorfer) und Christian Möller treten am 1. September 2019 zur Bürgermeisterwahl in Rangsdorf an. Quelle: Jonas Nayda (2), Kerstin Weinert
Rangsdorf

Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Rangsdorf stehen fest. In der Wahlausschusssitzung vom Montagabend wurden alle drei vorgeschlagenen Kandidaten zugelassen.

Am 1. September können die Rangsdorfer dann zwischen Klaus Rocher (FDP), Oliver Scharfenberg (Die Rangsdorfer) und Christian Möller (Allianz für Rangsdorf) wählen.

Klaus Rocher möchte wiedergewählt werden

Für Klaus Rocher könnte damit ab 1. September seine dritte Amtszeit als Bürgermeister von Rangsdorf beginnen. Er ist seit 2003 im Amt.

Dass ihm weiterhin jede Menge Rangsdorfer das Vertrauen schenken, hat auch die Kommunalwahl vom 26. Mai gezeigt. Dort erhielt Rocher bei der Gemeindevertreterwahl insgesamt 2.299 Stimmen – die meisten aller angetreten Kandidaten.

Damit hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass die FDP in Rangsdorf als Sieger aus der Kommunalwahl hervorging und insgesamt fünf Sitze in der neuen Gemeindevertretung bekleidet.

Klaus Rocher möchte am 1. September 2019 zum dritten Mal zum Bürgermeister von Rangsdorf gewählt werden. Quelle: Jonas Nayda

Wofür sich Klaus Rocher einsetzen möchte

Bürgermeister in Rangsdorf zu bleiben, sei ihm vor allem deshalb ein Anliegen, um liegen gebliebene Projekte aus der letzten Wahlperiode voranzubringen.

„Ich möchte den Bedarf an Hort- und Schulplätzen anpassen. Hierfür haben wir zwar eine Lösung für die kommenden zwei, drei Jahre erarbeitet, aber was ist danach? Dort muss etwas passieren“, sagt Rocher.

Bürgermeisterwahl in Rangsdorf

Die Bürgermeisterwahl in Rangsdorf findet am 1. September gemeinsam mit der Landtagswahl statt.

Von 8 bis 18 Uhr haben Rangsdorfer dann Zeit, einem der drei Kandidaten ihre Stimme zu geben.

Aufgrund der Ergebnisse der Kommunalwahl 2019 ist die Reihenfolge der Kandidaten auf dem Wahlzettel folgendermaßen: Klaus Rocher (FDP), Oliver Scharfenberg (Die Rangsdorfer), Christian Möller (Allianz für Rangsdorf)

Der neue Bürgermeister ist gewählt, wenn am 1. September einer der Kandidaten nach dem Vorgaben des Kommunalwahlgesetzes mindestens 50 Prozent aller Stimmen erhält.

Ist das nicht der Fall, kommt es am 22. September zur Stichwahl zwischen den Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben.

Es dürfe seiner Meinung nach keine Notlösungen für Schulen und Horte geben. Übergangslösungen wie die Hort-Container an der Grundschule müssten die Ausnahme bleiben.

Oliver Scharfenberg möchte Bürgermeister in Rangsdorf werden

Als zweiter Kandidat tritt Oliver Scharfenberg von der Wählergruppe „Die Rangsdorfer“ zur Bürgermeisterwahl an, der sich am Dienstag im Urlaub befand.

Der 40-Jährige, der im Mai 2014 nach Differenzen mit Parteikollegen aus der AfD ausgetreten war, wurde bei der Kommunalwahl im Mai nach 2014 zum zweiten Mal in die Rangsdorfer Gemeindevertretung gewählt.

Der Betriebswirt erhielt bei der Gemeindevertreterwahl am 26. Mai 2019 mit 1.728 Stimmen hinter Klaus Rocher die meisten Stimmen überhaupt.

Als Bürgermeister von Rangsdorf möchte sich Oliver Scharfenberg für eine schnelle S-Bahn Anbindung mit dem notwendigen Bahnhofsumfeld engagieren. Quelle: Jonas Nayda

Wo Oliver Scharfenberg in Rangsdorf anpacken möchte

Die Wählergruppe „Die Rangsdorfer“, die im April 2018 gegründet wurde, verurteilt jegliche finanzielle Verquickungen zwischen Unternehmen von Kommunalpolitikern und Gemeindeverwaltung, befürwortet eine Trennung von Auftrag und Mandat.

Auf der Webseite der Bürgerinitiative führt Oliver Scharfenberg aus, was er in Rangsdorf bewegen möchte: „Ich bin für eine schnelle S-Bahn Anbindung mit dem notwendigen Bahnhofsumfeld. Wir müssen außerdem die vielfältigen Herausforderungen mit der Bebauung des Bückergeländes lösen und eine angepasste Infrastruktur schaffen. Dabei dürfen wir den Umweltschutz und den Erhalt des Rangsdorfer Sees nicht vergessen.“

Christian Möller als Bürgermeisterkandidat aufgestellt

Der dritte Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Rangsdorf am 1. September ist Christian Möller von der Wählergruppe „Allianz für Rangsdorf“, die 2014 gegründet wurde und seit der Kommunalwahl im Mai zwei Sitze in der Gemeindevertretung einnimmt.

Dabei hat Möller, der seit 25 Jahren Richter im Potsdamer Verwaltungsgericht ist, bei der Wahl der Gemeindevertreter 281 Stimmen erhalten. Dadurch hat Christian Möller erst einmal bis zur nächsten Kommunalwahl in 2024 keinen Platz in Rangsdorfs Gemeindevertretung.

Christian Möller ist Richter und engagiert sich seit 20 Jahren in Rangsdorf. Nun möchte er Bürgermeister der Gemeinde werden. Quelle: Kerstin Weinert

Was Christian Möller in Rangsdorf ändern möchte

Er setzt sich seit Jahren in der Bürgerinitiative KMS für bezahlbare Anschlussbeiträge und Benutzungsgebühren ein. Außerdem möchte er die Arbeit der Gemeindeverwaltung für die Einwohner transparenter machen.

Damit das klappt, ist es seiner Meinung nach notwendig, sie besser zu informieren und sie viel mehr einzubeziehen. Zudem engagiert sich Christian Möller dafür, dass Groß Machnow eine Ortsumfahrung erhält und die Versorgung im Ortskern erhalten bleibt.

Von Fabian Lamster

Die Container für den Hort in Rangsdorf werden derzeit geliefert. 130 Kinder werden dort betreut.

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