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Rangsdorf Gemeinde ließ Schrott im Rangsdorfer See bergen
Lokales Teltow-Fläming Rangsdorf Gemeinde ließ Schrott im Rangsdorfer See bergen
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18:28 30.09.2019
Solche gefährliche Schrottteile lauerten im Rangsdorfer See unter der Wasseroberfläche. Quelle: Günter Mehlitz
Rangsdorf

Der immer weiter sinkende Pegel des Rangsdorfer Sees brachte Schrottteile an der Wasseroberfläche zum Vorschein. Der Vorsitzende des Vereins zur Rettung des Rangsdorfer Sees, Günter Mehlitz, informierte darüber die Gemeinde Rangsdorf. Diese hat reagiert und die rostigen Schrottteile bergen lassen.

Schrott unterm ehemaligen Bootssteg der Sowjets

Günter Mehlitz entdeckte bereits schon im Juli Schrottteile an der Wasseroberfläche der Krummen Lanke. Das ist der nördlich spitz zulaufende Teil des Sees. Zuständig für diesen Bereich ist der Landkreis-Teltow Fläming. Bisher konnte der Schrott aber aus technischen Gründen nicht geborgen werden.

Günter Mehlitz vermutet, dass es sich um zwei Gülle-Behälter und um einen undefinierbaren Block mit einer Art Lüftungsgitter handelt. „Sie liegen seit DDR-Zeiten im Schlamm, deshalb wird es nicht einfach sein, sie zu bergen.“ Dann entdeckte Mehlitz vor kurzem erneut Schrottteile, diesmal in Ufernähe an einer anderen Stelle des Sees. Für dieses Areal ist die Gemeinde Rangsdorf zuständig. Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) reagierte, ließ die Schrottteile bergen.

Brandbombe gefunden

Dort, wo der Schrott jetzt mit einem Schaufelbagger aus dem Wasser geholt wurde, befanden sich damals die Bootsstege der Sowjets. „Es musste auch erst einmal überprüft werden, ob da nicht auch noch Munition lag, bevor er geborgen werden konnte“, sagt Bürgermeister Klaus Rocher. Vor einigen Wochen wurde von einem Rolls-Royce-Mitarbeiter bei der Müll-Sammelaktion am Rangsdorfer See eine britische Brandbombe in Ufernähe gefunden. Sie war noch intakt, wurde von Spezialisten geborgen.

Von Marlene Schmidt

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