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Rangsdorf Kita-Landschaft steht vor einem Wandel
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09:38 09.01.2020
Die Kita-Landschaft in Rangsdorf soll strukturierter und vor allem unbürokratischer werden. Quelle: Monika Skolimowska/dpa
Rangsdorf

Die Arbeit mit den freien Kita-Trägern in Rangsdorf steht vor einem Umbruch. Dabei geht es vor allem um den damit verbundenen Verwaltungsaufwand, wie Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) am Dienstagabend im Ausschuss für Bildung, Kultur, Sport und Soziales erklärte. Er rief alle Abgeordneten dazu auf, über verschiedene Punkte zu beraten.

Finanziert werden die Betriebskosten über ein komplexes System: Zuschüsse des Landes, Elternbeiträge, Zuschüsse der Jugendhilfe, Zuschüsse der Gemeinde und Eigenleistung des Trägers.

Dabei sind die Elternbeiträge keine festen Einnahmen. Sie ändern sich jährlich. Darüber hinaus gebe es ständig neue Gesetze. Daraus ergeben sich unterschiedliche Zahlen, wie viele Kinder wie lange betreut werden. Mit in Kraft treten des Gute-Kita-Gesetzes und der Einführung des beitragsfreien Kitajahres sei ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand entstanden, dem Rangsdorf nun mit Maßnahmen entgegenwirken will.

Keine Abrechnung gleicht der anderen

Jeder Träger beteiligt sich nach selbst festgelegten Maßstäben und in unterschiedlicher Höhe an den Betriebskosten. Sie erhalten alle verschiedene Zuschüsse. So entstehen etliche Abrechnungen, wobei keine der anderen gleicht. Das führe nicht nur zu einem enormen Verwaltungsaufwand, sondern vor allem zu einer komplexen Verflechtung des gesamten Systems, um nur einige Beispiele zu nennen.

Das kann laut der Gemeinde auch negative Folgen für die bedarfsgerechte Betreuung der Kinder haben und soll dringlichst vermieden werden. Dabei stellen sich demnach folgende Fragen: Bisher hat die Gemeinde einheitliche Kita-Beiträge erhoben. Damit wollte die Verwaltung eine „soziale Selektion“ zwischen den einzelnen Trägern verhindern. Sie wurden verpflichtet, die Satzung der Gemeinde anzuwenden. Dies werde in Zukunft aufgrund neuer Regeln nur noch bedingt möglich sein.

Abgeordnete beraten über offene Fragen

Es wäre auch möglich, für jede Einrichtung mit jeweils einer eigenen Satzung separat Beiträge zu erheben. Doch soll eine einheitliche Satzung für die gesamte Gemeinde erhalten bleiben? Sofern jedoch von den freien Trägern größere finanzielle Eigenanteile gefordert werden, kann die Gemeinde keine einheitliche Satzung anwenden.

Wie wird mit den gestiegenen Aufwand für die Verwaltung umgegangen? Hierfür gäbe es verschiedene Lösungsansätze. Noch gibt es dazu aber keine Ergebnisse. Der Ausschuss am Dienstagabend soll der Beginn einer intensiven Debatte sein. Am Ende soll laut Verwaltung die Kita-Landschaft strukturierter und vor allem unbürokratischer gestaltet sein.

Von Marcus J. Pfeiffer

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