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Rangsdorf Ein Gartenhaus für Kinder
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17:26 21.09.2018
Janina Laux und die Kita-Kinder bedankten sich am Freitagnachmittag bei Helfern und Sponsoren. Quelle: Andrea von Fournier
Rangsdorf

Ein Hof voller ausgelassener Kinder, fröhlicher Eltern, Großeltern und eine Fördervereinsvorsitzende, die ihren Blick immer wieder prüfend in die dunkle Wolkendecke schickte: Am Freitagnachmittag übergab der Förderverein der KitaSpatzennest“ ein saniertes und restauriertes Gartenhaus an die neuen Nutzer, die Kinder. Das Holzhaus fristete auf dem der Gemeinde gehörenden Kita-Grundstück sein Dasein als Lager.

Ein Haus zum Spielen

„Stühle, Bierzeltgarnituren, Spielzeug und was sich im Laufe der Zeit anfindet, wurden hier aufbewahrt“, sagte Nicole Brinkmann vom Vereinsvorstand. Die Erzieherinnen um Kita-Leiterin Marion Pietzak hatten schon lange einen Herzenswunsch. Sie wollten das kleine Gebäude aktiv für die Kinder nutzen können, wenn die im Freigelände spielen. „So wurde ihr Herzenswunsch das erste Projekt ,Aus Alt mach Neu’ des neuen Vereinsvorstandes 2017“, sagte dessen Vorsitzende Janina Laux. Gemeinsam habe man seit Juni 2017 beraten. Kerstin Frischke, eine Mutter, projektierte das Vorhaben und dann machten sich Vereinsmitglieder auf Sponsorensuche. Von etwa 150 verschickten Bitten um Hilfe blieben naturgemäß die meisten ohne Echo. Doch mit den Geldern der engagierten Spender sowie den Ideen und Muskelhypotheken der Eltern startete das Vorhaben, das nun fristgerecht fertig wurde. „Als wir hörten, dass noch etwas Geld fehlt, haben wir die Summe zugelegt“, sagte Franz Josef Lünne, Präsident des Rotary Clubs Berlin Brandenburg Airport. Da man in der Flughafenregion soziale und Bildungs-Projekte unterstützen wolle, habe man mit diesem gleich beide Ziele erreicht.

Dank an die vielen Helfer

In ihrer Begrüßungsrede dankte Janina Laux den Helfern, die Container zur Entrümpelung stellten, zupackten, abrissen, neue Wände einzogen, Sicherheitsfenster einbauten, putzten und malerten. Im August war die Hauptarbeit geschafft, es wurde gestrichen, Möbel gekauft und eingebaut. In einer Malaktion konnten die Kinder Hand- und Fingerabdrücke als individuellen Schmuck hinterlassen. „Noch heute früh haben wir eingeräumt, Fenster geputzt und Feinarbeiten im Haus erledigt“, sagte Kirsten Koppusch, Mutti von Konstanze. Sie betreute am Festnachmittag den Schmink- und den Spielestand. Eltern hatten gebacken, Väter grillten. Marion Pietzak durchtrennte mit Janina Laux das rote Band an der Haustür. „Ich war noch nicht drin, und bin so gespannt“, sagte die Kita-Leiterin. In zwei hellen Räumen im Häuschen finden die Jüngsten einen Kreativ- und Bastelraum und einen, der wie eine Wohnung en miniature zum Familie-Spielen einlädt.

Von Andrea von Fournier

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