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Teltow-Fläming Rewe und Aldi planen neue Märkte in Jüterbog
Lokales Teltow-Fläming Rewe und Aldi planen neue Märkte in Jüterbog
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07:00 18.11.2014
Investor und Vermieter Mario Felgentreu zeigt den neuen Wunsch-Standort des Rewe-Marktes in der Großen Straße 72/74. Quelle: Burghardt
Jüterbog

Die Gewerbeobjekte müssten dringend saniert und modernisiert werden, um die aktuellen Betreiber in der Stadt zu halten, erläuterte Eigentümer Mario Felgentreu im Ausschuss. Er plant, gemeinsam mit diesen Unternehmen die veralteten Gebäude grundlegend zu sanieren und durch eine Neuaufteilung der Verkaufsflächen attraktiver zu gestalten. „Die Betriebe sind bereit, mehrere Millionen Euro in neues Inventar für die Mieträume zu investieren“, ergänzte Felgentreu gestern auf MAZ-Nachfrage. Vor allem die Haustechnik in den Gebäuden sei nicht mehr auf dem erforderlichen Stand der Zeit. „Kühltechnik und Energiekosten bedeuten für Supermärkte heutzutage enorme Belastungen, die es zu senken gilt“, erläuterte der Jüterboger.

Energiekosten sollen nach Modernisierung sinken

Mit den geplanten Umbauarbeiten könnten allein die Energiekosten des Rewe-Marktes um 52 Prozent gesenkt werden. Dies sei ein wichtiger Standortfaktor für die Supermarktkette. „Dazu wird ein sogenanntes ,Green Building’ am jetzigen Standort geplant“, erläutert Felgentreu. Große Fenster sollen die künftigen Verkaufsräume aufhellen, die Heizungsanlage wird energieeffizienter, die Gebäude insgesamt besser wärmegedämmt.

Ringtausch

Rewe: Für den Supermarkt soll ein energieeffizienter Neubau auf dem hinteren Grundstück Große Straße 72/74 entstehen. Das Unternehmen wünscht sich mehr Verkaufsfläche. Ein Umzug ist im Frühjahr 2016 geplant.

Rossmann: Die Drogerie soll am selben Standort in die bisherigen Rewe-Räume umziehen. Das Gebäude wird saniert und modernisiert.

Kik: Der Mode-Diskont soll aus dem hinteren Grundstücksbereich in die bisherigen Rossmann-Räume ziehen.

Aldi: Das leerstehende „Neue Schauburg“-Kino und die bisherige Kik-Filiale sollen für die Discounter-Kette umgebaut werden.

Mehr Parkplätze in der Innenstadt

Auch die Kunden sollen von den Investitionsplänen profitieren. Unter anderem sollen mehr Parkplätze für die Innenstadt entstehen. In den Objekten werden zum Beispiel die Regale niedriger und die Gänge breiter, damit die Märkte behinderten- und seniorengerecht werden. „Das große Ziel ist es, dass die Märkte künftig ein breiteres Warensortiment anbieten können, was die Kaufkraft in der Stadt halten soll“, sagt Mario Felgentreu. Viel zu oft würden Jüterboger zu den Discountern nach Luckenwalde fahren, da es in den dortigen Märkten eine größere Auswahl an Produkten gebe. „Jüterbog würde enorm profitieren, wenn wir diese Kaufkraft in der Stadt behalten und am Ende höhere Gewerbesteuereinnahmen zurück in die Stadt fließen würden“, sagt er. Größere Verkaufsflächen für die Märkte seien dafür Voraussetzung.

Im Zuge des mehrjährigen Bauvorhabens soll auch der Aldi-Markt von der Promenade in die Innenstadt umziehen. Insgesamt ist auf dem Areal ein Ringtausch der aktuellen Mieter geplant. Für den Rewe-Markt ist ein Neubau auf einer Brachfläche in der Großen Straße vorgesehen. Der Supermarkt-Neubau soll sich optisch ins sehr sensible Altstadt-Umfeld einpassen. Der Investor erklärt sich bereit, die erforderlichen städtebaulichen Planungskosten zu übernehmen.

Von Kathrin Burghardt

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