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Teltow-Fläming Richtfest fürs Zentrum von Ludwigsfelde
Lokales Teltow-Fläming Richtfest fürs Zentrum von Ludwigsfelde
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20:55 13.04.2016
Richtfest für das künftige Stadtzentrum von Ludwigsfelde am Mittwochabend mit Trompetensoli von René Beschnitt (l.) und unkonventionellen Reden mitten auf der Baustelle.
Richtfest für das künftige Stadtzentrum von Ludwigsfelde am Mittwochabend mit Trompetensoli von René Beschnitt (l.) und unkonventionellen Reden mitten auf der Baustelle. Quelle: Fotos: Abromeit (2)
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Ludwigsfelde

Es war kurzfristig, es war unkonventionell und es war fröhlich: das Richtfest für die künftige Mitte von Ludwigsfelde. Am Mittwochabend wurde dort, wo sonst das Brückenfest steigt, gefeiert, dass die von der Autobahn geteilte Stadt bald ein Zentrum hat. Mehr als 30 Millionen Euro investiert die niederländische Firma Ten Brinke dort seit September.

Projektleiter Jens Wantia von dem Unternehmen, das seit 110 Jahren solche Gebäude baut, sagte, dieses hier sei etwas ganz Besonderes. „Es gibt nicht nur ein Bild, dieses Gebäude wird das Stadtbild prägen.“ Der Familienvater zitiert die Märchenfigur des Kleinen Prinzen: „Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann Künftiges bauen.“ Bei Ten Brinke sei man froh, mit der Stadt an deren Zukunft bauen zu dürfen. Und Wantia sagte: „Im Sommer haben die Polizisten zwei Wochen Zeit, ihre Schreibtische zu räumen. Dann müssen sie aus dem alten Haus raus sein, weil wir dann den Markt für Edeka Specht fertig bauen.“ Die schlichte Richtkrone schwebte an den Stockwerken vorbei, in denen die Polizei ihr Domizil haben wird. Dort ist Platz für 84 Schreibtische. Nur eine Ausnüchterungszelle ist nicht vorgesehen, hieß es beim Rundgang von Michael Scharf, dem Leiter der Polizeidirektion West. Bürgermeister Andreas Igel (SPD) schlug einen Glücksnagel ein. Dann kamen spanische Botschaftsangehörige, eine Ehrung für die Spanierin Carmen Specht. Sie und ihren Mann lobte Igel als aktive Mittelständler und Ankermieter der Neuen Mitte. „Ludwigsfelde bewegt – wir sind angekommen mitten in Europa“, so Igel.

Von Jutta Abromeit

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