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Teltow-Fläming Richtige Lösung trotz Fehler
Lokales Teltow-Fläming Richtige Lösung trotz Fehler
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17:00 30.01.2013
DAHLEWITZ

. Dabei ist sie keine „Schmalspur-Rechenkünstlerin“. Die 16-jährige Dahlewitzerin kickt seit sechs Jahren in der Abwehr im Frauenfußballteam von BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow. Und am Donnerstagnachmittag stehen die schönen Künste in ihrem Kalender. An der Musik- und Kunstschule „Regenbogen“ besucht sie einen Malkurs, taucht den Pinsel in Öl- und Aquarellfarben und hat großen Spaß daran.

Lesen ist eine weitere Leidenschaft, thematisch von Krimi bis Liebe. Dass Zahlen und Rechenoperationen ihr liegen, merkte Lisa bereits vor Schuleintritt. „Wenn uns beim Wandern fünf Leute entgegen kamen, habe ich gerechnet, wie viele Beine sie haben“, erinnert sie sich.

Bereits ab der vierten Klasse tüftelte Lisa bei der Matheolympiade, damals noch als Grundschülerin in Dahlewitz. Jedes Jahr hat sie seitdem daran teilgenommen, heute als Schülerin des Kopernikus-Gymnasiums. Ihre größten Erfolge waren der dritte Platz bei den Landesmeisterschaften in Klasse sieben und im letzten Jahr sogar der Landessieg, gemeinsam auf dem Podest mit einer anderen Schülerin. Leider klappte es trotzdem nicht mit einem Ticket zum Bundesausscheid, weil die Teilnahmekontingente für die Länder begrenzt sind und Brandenburg mehr jüngere Talente entsandte. Nun hofft die sympathische Oberschülerin auf den Landesausscheid in Blossin Anfang Februar. Hier könnte sie den Bundeswettbewerb noch einmal ins Visier nehmen. Doch die Konkurrenz sei hart in ihrem Jahrgang, versichert sie lächelnd. Schließlich kennt man sich, meist seit vielen Jahren. Mathematische Vorlieben hat die Jugendliche nicht. Früher mochte sie Geometrie nicht so sehr, heute wäre die für sie kein Problem. Aber über Schnitzer wie beim letzten Regionalausscheid muss sie den Kopf schütteln. In einer Aufgabe wurden alle Primzahlen gesucht, die nach einer bestimmten Gleichung eine Kubikzahl ergäben. Mit viel Mühe auf umständlichem Weg habe sie den Beweis geführt. Und dabei einen Denkfehler eingebaut. Bis ihr dann doch noch die kurze, richtige Lösung eingefallen sei. Zum Glück rechtzeitig.

Pläne für die Zeit nach der Schule hat Lisa bereits. Weil sie auch andere Naturwissenschaften und technische Abläufe interessieren und sie sich bei MTU in Ludwigsfelde und in einem Dresdener Unternehmen Appetit geholt hat, möchte sie in Richtung Luft- und Raumfahrt weiter gehen. Ingenieurwissenschaft schwebt ihr vor. „Ist ja auch nicht schwer, Begeisterung für Flugzeuge zu entwickeln, wo sie ständig über uns präsent sind“, sagt sie.

Zunächst hat sie jedoch Blossin im Sinn. Optimale Vorbereitung dafür? „Die gibt es nicht. Am besten bereitet man sich vor, indem man Mitschülern im Unterricht erklärt“, findet sie und praktiziert es auch. Regelmäßig fährt sie in die Mathelager, die dank engagierter Lehrkräfte in der Region seit Jahren kontinuierlich angeboten werden. (Von Andrea von Fournier)

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