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Teltow-Fläming Sanierung auf Eigeninitiative
Lokales Teltow-Fläming Sanierung auf Eigeninitiative
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04:35 16.08.2016
Der  sanierte Feuerwehrturm in Gottow –  jetzt  ohne Turm.
Der sanierte Feuerwehrturm in Gottow – jetzt ohne Turm. Quelle: Margrit Hahn
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Gottow

Das ehemalige Feuerwehrgebäude in Gottow ist kaum wiederzuerkennen. Die Dorfbewohner haben in Eigenregie das Häuschen innen und außen wieder auf Vordermann gebracht und den markanten Turm abgetragen.

„Ansonsten wäre das Haus wohl eingefallen“, sagt Ortsvorsteher Ulf Neugebauer. Der 1954 von Gottowern erbaute Turm, wurde im vergangenen Jahr teilweise abgerissen und jetzt saniert. „Das war ein richtiger Schandfleck“, so Neugebauer weiter. Deshalb freut er sich, dass die Arbeiten abgeschlossen sind und aus dem Feuerwehrturm genannten Gebäude ein echtes Schmuckstück geworden ist.

Unterstellmöglichkeit für die mobile Kegelbahn

Wichtig war den Gottowern, dass sie endlich eine Möglichkeit haben, wo sie Utensilien für die Dorfgemeinschaft ablegen können, beispielsweise die Kegelbahn, die jedes Jahr fürs Dorffest genutzt wird. Im vergangenen Jahr entstand die Idee, den Feuerwehrturm wieder auf Vordermann zu bringen und in diesem Jahr ist er bereits fertig.

Der Gottower Dachdeckermeister Joachim Kneller sorgte für die Dachsteine und die Technik. Auch Bruno Uschkoreit hat viel Freizeit investiert. Der 69-jährige Mauer, der inzwischen in Rente ist galt als inoffizieller Bauleiter und hatte Spaß, mal wieder in seinem Beruf zu arbeiten.

Ausstellung mit Fotos von den Sanierungsarbeiten

Zum Abschluss wurde eine kleine Ausstellung zusammengestellt mit Fotos von den Arbeiten im Jahr 1954 und von jetzt. Man sieht den Unterschied und wie viel Arbeit reingesteckt wurde. Das Dach wurde komplett ausgetauscht, die alten Balken entfernt und mit viel Mühe die Mauer abgekratzt und neu verfugt.

Die Gemeinde Nuthe-Urstromtal hat die Kosten für das Material übernommen. „Das ist eine sehr lobenswerte Eigeninitiative“, sagt Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke). Sie würde sich wünschen, dass solche Aktionen auch in anderen Ortsteilen organisiert werden.

Von Margrit Hahn

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