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Teltow-Fläming „Six“ bewirbt sich beim Eurovision-Songcontest
Lokales Teltow-Fläming „Six“ bewirbt sich beim Eurovision-Songcontest
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19:51 08.01.2014
Der Jüterboger Sänger Stefan Krähe will es mit seiner Formation „Six“ bis zum Eurovision-Songcontest nach Dänemark schaffen.

MAZ: Wie greifbar nah ist für „Six“ eine Teilnahme am diesjährigen ESC in Dänemark?
Stefan Krähe: Bislang haben wir nicht gewagt, davon zu träumen – obwohl man ja träumen darf. Ich denke schon, dass unsere Musik gut zu Europas größtem Musikwettbewerb passen würde. Aber so real wie in diesem Jahr war die Chance für uns noch nie. Aktuell läuft einer unserer Songs tatsächlich bei einem Wettbewerb für die Teilnahme am Vorentscheid.

Wie kommt das?
Krähe: Ein Fan hat uns zu Weihnachten überraschend für die sogenannte Wildcard zum Grand Prix angemeldet. Solokünstler und Bands dürfen sich auf der Internetseite „Unser Song für Dänemark mit einem Video bewerben. Falls wir bei der Abstimmung in den Top Ten landen, stehen wir im Halbfinale für den deutschen Vorentscheid.

Überraschte das die Band?
Krähe: Na klar, von dieser Möglichkeit der Wildcard wussten wir bislang nichts, das ist eine Neuerung des ESC. Der Fan schrieb uns einen Tag nach der Anmeldung stolz eine E-Mail mit dem Satz, „Schaut mal, wie viele Klicks ihr schon habt“. Da waren wir echt baff. Aber jetzt kämpfen wir natürlich mit all unseren Fans für ein Weiterkommen.

Wie genau funktioniert das Auswahlverfahren für den ESC?
Krähe: Hauptsächlich entsenden die großen Plattenfirmen ihre Vorschläge und Künstler zum deutschen Vorentscheid nach Köln im März, sieben stehen bereits fest. Über das Internet wird in diesem Jahr ein weiterer, vom Publikum bestimmter Solokünstler oder eine Band gesucht. Am Ende entscheidet dann das Fernsehpublikum, wer nach Dänemark darf.

Und wie bekommt man die Wildcard für diesen Vorentscheid?
Krähe: Die vergeben ebenfalls die Fernsehzuschauer. Die zehn beliebtesten Bands oder Künstler des aktuellen Internetwettbewerbs treten live am 27. Februar in Hamburg auf. Die Zuschauer stimmen telefonisch ab, wer nach Köln zum Vorentscheid fährt.

Wie stehen momentan die Chancen von „Six“?
Krähe: Es ist überwältigend, wie viel Internetnutzer bereits unser Video angeschaut haben und uns damit weiterhelfen. Wir sind sehr dankbar für unsere treue und starke Fanbasis. In die Top Ten haben wir es schon geschafft, momentan liegen wir auf Platz fünf der Videos, die am meisten angeklickt wurden. Die Abstimmung läuft allerdings noch eine ganze Weile, also kann sich das Blatt noch einmal drehen. Denn die anderen Bands schlafen natürlich nicht.

Wie nervös macht das alles die Band?
Krähe: Das wäre schon eine unglaublich große Sache für uns, wenn wir im Rennen blieben. Allein die Möglichkeit, im Fernsehen beim Vorentscheid in Köln live vor einem Millionen-Publikum spielen zu dürfen, wäre ein Traum. Daher heißt das große Ziel für uns erstmal Köln, dann kommt Dänemark.

Wie genau funktioniert die Abstimmung im Internet?
Krähe: Das läuft über Facebook. Dort kann man unser Musikvideo zum Song „Geliebt und Verletzt“ ansehen. Wenn man auf das „Gefällt mir“-Symbol klickt, zählt die Stimme. Bis zum 22. Januar brauchen wir noch möglichst viele weitere Stimmen.

Interview: Kathrin Burghardt

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