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Teltow-Fläming Teltow-Fläming: Andreas von Drateln ist Landratskandidat der AfD
Lokales Teltow-Fläming

Teltow-Fläming: AfD nominiert Andreas von Drateln als Landratskandidat

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17:40 21.04.2021
Andreas von Drateln, AfD, Gemeindevertreter in Blankenfelde-Mahlow, Landratskandidat 2021
Andreas von Drateln, AfD, Gemeindevertreter in Blankenfelde-Mahlow, Landratskandidat 2021 Quelle: AFD
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Dabendorf

Die AfD schickt den Blankenfelde-Mahlower Gemeindevertreter Andreas von Drateln ins Rennen um die Landratswahl in Teltow-Fläming. Bei der Aufstellungsversammlung des Kreisverbands am Sonntag in Dabendorf erhielt der 60-jährige eine breite Mehrheit, wie die Partei jetzt mitgeteilt hat.

Polizeibeamter ist bisher Gemeindevertreter in Blankenfelde-Mahlow

Von Drateln ist Polizeibeamter und seit Kommunalwahl im Mai 2019 Gemeindevertreter, so die Partei weiter. Er wolle sich als Landrat unter anderem dafür einsetzen, dass der Landkreis seiner Abschiebeverpflichtung von Ausreisepflichtigen nachkommt, der öffentliche Nahverkehr unterstützt und der Kinder-, Jugend- und Breitensport unterstützt wird. Außerdem wendet er sich gegen die Versiegelung von Ackerflächen durch Fotovoltaikanlagen und der Umbau unserer Landschaft durch immer mehr Windräder will er eindämmen. „Unser sogenanntes Weltbild ist durch das zerstörerische Handeln unserer Altparteien aus den Fugen geraten – dagegen müssen wir klare Kante zeigen“, sagte er laut der AfD-Pressemitteilung in seiner Bewerbungsrede.

Gegen von Drateln war der Berliner Abgeordnete Andreas Wild angetreten, der aber deutlich verlor.

Proteste vor Dabendorfer Sporthalle gegen die AfD

An den Zufahrtsstraßen zur Dabendorfer Sporthalle, in der die Versammlung stattfand, hatte es am Sonntag Protest gegen die AfD-Veranstaltung gegeben. Daran nahmen auch Vertreter der Linken aus Zossen und der Grünen aus Rangsdorf teil, wie der Linken-Fraktionsvorsitzende in Zossen, Carsten Preuß, mitgeteilt hat.

Unter dem Motto: „Für ein buntes und tolerantes Zossen“ demonstrierten am Sonntagvormittag in Dabendorf zahlreiche Teilnehmer*innen gegen die Politik der Alternative für Deutschland (AfD). Quelle: privat

„Die rechtsextremen und menschenverachtenden Positionen der AfD dürfen nirgendwo unwidersprochen bleiben“, so Carsten Preuß laut seiner Pressemitteilung. cas

Von cas

21.04.2021
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