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Teltow-Fläming TF im Osten wieder die Nummer 1
Lokales Teltow-Fläming TF im Osten wieder die Nummer 1
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18:01 08.07.2019
Auch die Triebwerksproduktion von Rolls-Royce in Dahlewitz trägt zum wirtschaftlichen Gedeihen des Landkreises bei. Quelle: Rolls-Royce Deutschland
Dahmeland-Fläming

Teltow-Fläming bleibt weiterhin auf Erfolgskurs.“ Auf diese griffige Formel brachte der Kreistagsvorsitzende von Teltow-Fläming, Danny Eichelbaum (CDU), das Ergebnis des jüngsten Prognos-Zukunftsatlas aus regionaler Sicht. In dieser Rangliste ist TF der bestplatzierte ostdeutsche Landkreis.

401 Kommunen verglichen

In der Untersuchung wurden die 401 deutschen Kreise und kreisfreien Städte miteinander verglichen. In die Betrachtung fließen Kriterien wie Arbeitslosenquote, Patentintensität, Kaufkraft, Kriminalitätsrate oder auch die Erreichbarkeit von Autobahnen. Der Zukunftsatlas erscheint alle drei Jahre.

TF ist besonders dynamisch

Der Landkreis Teltow-Fläming steht vor allem im Themenfeld Dynamik sehr gut da, kommt auf Platz sieben von bundesweit 401 Kommunen. In diesem Zusammenhang werden Veränderungen bei Punkten wie Bevölkerungsentwicklung, Arbeitslosenquote, Bruttoinlandsprodukt oder Personen, die in Bedarfsgemeinschaften leben, betrachtet. Auch im Bereich „Innovation“ kann Teltow-Fläming punkten – mit Platz 30. Insgesamt rangiert Teltow-Fläming auf Platz 170.

Nur ostdeutsche Städte stehen besser da

Besser schneiden im ostdeutschen Vergleich da nur Städte ab – wie Jena (Platz 29), Dresden (41), Potsdam (92), Leipzig (104).

Die direkten Nachbarn stehen aber auch nicht viel schlechter da – Potsdam-Mittelmark (216) und natürlich vor allem Dahme-Spreewald (200). LDS kann dafür einen besonderen Ehrentitel absahnen: Der Kreis zählt zu den zehn Aufsteigern des Atlas. Denn im Vergleich der Ranglisten von 2004 bis 2019 ist LDS um insgesamt 147 Plätze nach oben geklettert. 2016 rangierte LDS noch auf Platz 246.

115 Plätze gut gemacht

Allein im Vergleich zum vorvergangenen Zukunftsatlas lief die Entwicklung in Teltow-Fläming zuletzt sogar dynamischer ab. 2016 war der Landkreis auf Platz 285 zu finden, sprang also um 115 Plätze nach vorn.

Entsprechend zufrieden reagierten Politiker aus Teltow-Fläming auf das positive Ergebnis. „Was klingt wie Routine, ist noch lange keine Selbstverständlichkeit“, teilte Carsten Preuß, Landtagsabgeordneter für die Linke, mit. Der Erfolg sei auf die verkehrsgünstige Lage des Kreises und vor allem „die vielen aktiven Menschen“ zurückzuführen.

Beleg für die Stärke der Wirtschaftsregion

Der SPD-Landtagsabgeordnete Erik Stohn freut sich nach eigenem Bekunden, „dass der Erfolg des Landkreises immer mehr auch in den Süden Teltow-Flämings ausstrahlt“. Es zeige sich, dass politische Entscheidungen wie der Ausbau der B 101 richtig gewesen seien. Und Danny Eichelbaum nimmt den Erfolg auch als Beleg „für die enorme Stärke unserer Wirtschaftsregion und für die Attraktivität des Landkreises als Wohn-und Arbeitsort“. Nun gelte es, alles zu tun, um den Landkreis weiterhin zukunftsfest zu gestalten.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Ekkehard Freytag.

Von Ekkehard Freytag

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