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Teltow-Fläming Aktuelle Ausstellungen in Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald
Lokales Teltow-Fläming

Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald: Aktuelle Ausstellungen im Wochenüberblick

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14:28 06.09.2021
„Abstrakte Verrücktheiten und Brauchbares“ präsentiert Keramikerin Kerstin Junge ab 11. September in der Alten Aula Blankenfelde.
„Abstrakte Verrücktheiten und Brauchbares“ präsentiert Keramikerin Kerstin Junge ab 11. September in der Alten Aula Blankenfelde. Quelle: Veranstalter
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Teltow-Fläming/Dahme-Spreewald

Die Kunstwelt in den Landkreisen Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald ist vielfältig. Malerei, Grafik oder Installationen bieten die Künstler und möchten diese Interessierten präsentieren. Aber auch die Dauerausstellungen in den Heimatmuseen locken jederzeit viele Besucher an. Die MAZ bietet einen Überblick über die derzeit laufenden Ausstellungen in den Galerien und Museen.

Baruth. Die Sonderausstellung „FlaschenGeist“ ist derzeit im Hüttenbahnhof des Museumsdorfs Glashütte zu sehen. „FlaschenGeist“ ist ein Glasherstellungs- und Ausstellungsprojekt des Museums Baruther Glashütte/Glasstudio, das bildende Künstlerinnen und Künstler einlud, sich mit dem Material Glas auf verschiedenen Ebenen auseinanderzusetzen. Die geschaffenen gläsernen Artefakte bieten ein reiches, gläsernes Vexierspiel mit innen und außen, sichtbar und unsichtbar, Realität und Fiktion, Materialität und Idee. Die Schau kann bis 14. November dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr besichtigt werden. In der Galerie Packschuppen im Museumsdorf Baruther Glashütte ist die Schau „Durchsicht“ zu sehen. Besuchen kann man die Ausstellung bis 27. Oktober. Zu sehen ist eine Auswahl an unterschiedlichen Glasobjekten. Mehr Informationen gibt es bei unter Tel. 033704/6 60 60 oder per E-Mail: g.klose-packschuppen@freenet.de.

Blankenfelde. In der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Blankenfelde wird bis 12. September die Ausstellung „HisStory – Das Christentum verändert die Welt“ zu sehen sein. Die Ausstellung kann immer montags bis freitags von 15.30 bis 19.30, samstags von 10 bis 13 und 14 bis 20 Uhr sowie sonntags von 14 bis 19.30 Uhr besichtigt werden.

Blankenfelde. Unter dem Titel „Abstrakte Verrücktheiten und Brauchbares“ gibt Keramikerin Kerstin Junge aus Anlass des 30-jährigen Bestehens ihrer Werkstatt einen Einblick in ihr bisheriges Schaffen mit dem Schwerpunkt auf aktuelle Arbeiten. Die Blankenfelderin stellt ihre Werke ab 11. September in der Alten Aula aus. Die Schau kann bis zum 4. Januar 2022 dienstags 9 bis 12 Uhr besichtigt werden.

Blankensee. In der Ausstellung „Durchgehechelt“ im Bauernmuseum Blankensee wird gezeigt, wie früher Flachs verarbeitet wurde. Das Bauernmuseum hat am Mittwoch, Donnerstag und Freitag 10 bis 12 Uhr sowie 13 bis 17 Uhr geöffnet und am Samstag und Sonntag von 13 Uhr bis 17 Uhr.

Dahme. In der St. Marien Kirche Dahme kann man die Ausstellung „Der Himmel unter uns – Friedhöfe in der Kunst“, besuchen. Besichtigt werden können die Werke bis zum 12. September, Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung unter Tel. 035451/476.

Dahme. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag kann man das Heimatmuseum Dahme in der Töpferstraße 16 besuchen. Geöffnet ist 10  bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr.

Dobbrikow. Im ehemaligen Pfarrhaus in Dobbrikow kann man eine Dauerausstellung zu Heinrich Vogel besichtigen. Heinrich Vogel war von 1932 bis 1946 Pfarrer in Dobbrikow. Die Schau kann immer samstags von 14 Uhr bis 17 Uhr besichtigt werden. Anmeldung und weitere Informationen unter dobbrikow.ausstellung@gmx.de

Eichwalde. Der vor allem für seine Zeichnungen der DDR-Comic-Helden Fix und Fax bekannte Zeichner Jürgen Kieser wäre am 20. August 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt der Kulturbeirat Eichwalde eine Ausstellung in der Alten Feuerwache Eichwalde. Die Ausstellung kann bis zum 26. September Freitag bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden.

Großbeeren. Unter dem Titel „Komm doch mal rüber“ ist in Großbeeren speziell für Kinder eine Ausstellung zum Mauerbau zu sehen. Die Ausstellung nimmt Kinder und ihre Eltern mit auf eine Entdeckungsreise in die Geschichte und vermittelt spielerisch, was die Trennung der Menschen in Berlin bedeutete. Die Ausstellung kann bis zum 14. September in der Alten Molkerei während der Sprechzeiten der Verwaltung besichtigt werden.

Großziethen. Der Kunsthof Mattiesson lockt Besucher mit der Ausstellung „Natur Pur“. Dabei werden Werke in Öl und Skulpturen aus Holz präsentiert. Weitere Informationen unter Tel. 0174/184 18 60.

Die Museumsscheune in Jänickendorf. Quelle: Privat

Jänickendorf. 500 Jahre alte Gegenstände und Schriften können in der Museumsscheune Janickendorf, Gottower Weg 2, bestaunt werden. Täglich ist das Museum zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter Tel. 03371/61 44 79.

Jüterbog. Das Museum im Kulturquartier Mönchenkloster ist am Dienstag zwischen 10 Uhr und 17 Uhr sowie Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Die Erlebnisausstellung „MitMachMittelalter“ lädt Familien zur Reise in die Vergangenheit ein. Bevor es losgeht, schlüpft jedes Kind in ein Kostüm und damit in die Rolle einer Person, die es im Mittelalter gab. Zudem ist die Instagram-Fotoausstellung „Früher Sperrzone – heute Ausflugsziel“ bis 2. Oktober zu sehen. Die Bilder zeigt individuelle Perspektiven regionaler Botschafterinnen und Botschafter auf neun Konversionsorte in der Reiseregion Fläming. Bereits seit vier Jahren berichten sie unter dem Hashtag #Flämingbotschafter, der vom Tourismusverband Fläming e. V. ins Leben gerufen wurde, auf der Social Media-Plattform Instagram aus ihrer Nachbarschaft. Damit wecken sie die Aufmerksamkeit für Ausflugsziele im Berliner Umland.

Jüterbog. Eine Schau des Potsdamer Aktionsbündnisses „Anders als du glaubst“ ist in der Nikolaikirche Jüterbog zu sehen. Auf 20 Ausstellungstafeln wird über diverse Organisationen, Vereine, Gruppen aus der Stadt Potsdam und dem Land Brandenburg informiert, die je an ihrem Ort für ein weltoffenes, tolerantes, respektvolles, interkulturelles und interreligiöses Miteinander eintreten. Die Ausstellung wird bis zum 12. September in der Nikolaikirche Jüterbog zu deren Öffnungszeiten – Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr – gezeigt werden.

Kloster Zinna. Das Webhaus in der Berliner Straße 72 in Jüterbog ist einerseits ein Museum rund um das Thema Weben, aber auch ein Café lädt zum Verweilen ein. Täglich ist das Webhaus von 10 bis 17 Uhr geöffnet, auch am Samstag und Sonntag.

Klein Köris. Das Freilichtmuseum Germanische Siedlung Klein Köris öffnet jeden ersten Sonntag im Monat von 10 bis 16 Uhr. Führungen können unter Tel. 0171/7 49 23 67 vereinbart werden.

Eine Ausstellung zum DDR-Alltag ist im Dahmelandmuseum Königs Wusterhausen zu sehen. Quelle: Frank Pawlowski

Königs Wusterhausen. Das Dahmelandmuseum in Königs Wusterhausen ist immer von Dienstag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr geöffnet, Samstag nur nach Anmeldung. Mit zahlreichen Hörstationen kann die Dauerausstellung mit dem Raum für heimische Tiere, die geologische und archäologische Ausstellung, in mehreren Räumen das Handwerk und die Alltagskultur um 1920 sowie die Geschichte von Königs Wusterhausen und dem Dahmeland angeschaut werden. Die Sonderausstellung „Exponate zeigen DDR-Geschichte“ wird bis Ende 2022 zu sehen sein. In der Ausstellung mit dem Thema „DDR-Erinnerungen zwischen (N)Ostalgie und Verdammung“ werden Objekte zum Alltagsleben in der DDR gezeigt. Die Sonderausstellung „700 Jahre KW“ läuft ebenfalls bis Ende 2022 zu Schauen ein.

Königs Wusterhausen. Der Kulturbund Dahme-Spreewald präsentiert in Zusammenarbeit mit der Stadt Königs Wusterhausen die Ausstellung zum Kunstwettbewerb „Es hat gefunkt! 100 Jahre Radio in KW“ bis 19. September in der Kleinen Galerie im Bürgerhaus „Hanns Eisler““, Eichenallee 12. Geöffnet ist immer Freitag bis Sonntag von 14  bis 18 Uhr.

Die Entwicklung der Heeresversuchsanstalt ist um Museum Kummersdorf zu sehen. Quelle: Karen Grunow

Kummersdorf. Im Museum Kummersdorf informiert eine Dauerausstellung über die Entwicklung der Heeresversuchsanstalt von 1875 bis zur heutigen Zeit. Das Museum ist sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Luckenwalde. In der Brahmbuschstraße 3 in Luckenwalde beschäftigt sich das Rotkreuz-Museum mit der Geschichte und Tätigkeit des Roten Kreuzes von seinen Anfängen bis in die Gegenwart. Eine Terminvereinbarung ist möglich unter Tel. 03371/62 57 11, ansonsten ist das Museum am Mittwoch und Freitag 9 Uhr bis 12 Uhr und am Sonntag 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Luckenwalde. Im Haus des Ehrenamts in Luckenwalde, Neue Parkstraße 18, wird die Schau „Das Rote Kreuz im Deutsch-Französischen Krieg“ gezeigt. Geöffnet ist Montag bis Donnerstag 8 bis 16.30 Uhr, Freitag 8 bis 13 Uhr, am Wochenende nach Vereinbarung. Die Ausstellung wirft in Texten, Dokumenten und Objekten Schlaglichter auf Episoden, Aspekte und Protagonisten des Rotkreuz-Wirkens in diesem Krieg.

Luckenwalde. Verschiedene Ausstellungen hat das Heimatmuseum Luckenwalde zu bieten. Geöffnet ist am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag um 10 Uhr bis 13 Uhr und 14 Uhr bis 17 Uhr. Am Freitag ist nur vormittags 10 Uhr bis 13 Uhr geöffnet. Am Sonntag ist der Besuch des Heimatmuseums von 13 Uhr bis 17 Uhr möglich.

Ludwigsfelde. Auch das Technikmuseum Ludwigsfelde in der Rathausstraße 3 lädt zu einem Besuch ein, geöffnet ist donnerstags und freitags von 10 Uhr bis 15 Uhr sowie am Samstag von 13 Uhr bis 17 Uhr. Einen Themenschwerpunkt stellt die Industriegeschichte ab 1936 dar.

Lynow. Das Oskar-Barnack-Museum in Lynow begleitet die Besucher durch die Geschichte der Fotografie. Die Ausstellung hat nach telefonischer Absprache unter Tel. 033733/ 6 05 93 in der Oskar-Barnack-Straße 7 an den Tagen Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag geöffnet.

Mittenwalde. Das Museum am Salzmarkt in Mittenwalde hat mittwochs bis sonntags (außer Freitag) von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Rangsdorf. „Bon Voyage“ – Grafische Erkundung trifft farbige Skulptur – heißt die neue Schau, die in der Galerie Kunstflügel in Rangsdorf zu sehen ist. Die zwei Bildhauerinnen Karin Gralki und Sigrid Herdam, beide Jahrgang 1951, die nach ihrem gemeinsamen Studium 1982–87 in Berlin Weißensee das „Licht in der DDR ausmachten“ und sich als alleinerziehende Absolventinnen in einer plötzlich „biografielosen“ neuen Realität im freien Fall wiederfanden, stehen für eine ganze Künstlerinnengeneration, die der Systemwechsel 1989/90 kalt erwischt hat. Beide blieben auf abenteuerliche Weise ihrem eigenen künstlerischen Weg treu, in bis heute anhaltendem Austausch, der sich über sämtliche Ab- und Aufbrüche gehalten hat und Halt gibt, auch in der schwierigen Situation in der Gegenwart. Die Ausstellung kann donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr bis zum 24. Oktober besichtigt werden.

Trebbin. Die Heimatstube in Trebbin am Denkmalplatz zeigt eine Ausstellung unter dem Titel „Von Trebbin in die ganze Welt – 180 Jahre Anschluss von Trebbin an die Berlin-Anhaltinische Eisenbahn“. Die Ausstellung ist bis Oktober jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Wiepersdorf. Im Garten von Schloss Wiepersdorf zeigen die Künstler Ali Eisa und Sebastian Llloyd Rees die Arbeit „London/Athens“. Dabei handelt es sich um eine fotografische Serie, die informelle Mitteilungen und Anzeigen im öffentlichen Raum seit März 2020 dokumentiert. Die Ausstellung wird bis zum 31. Oktober gezeigt.

Wünsdorf. In der Schulstraße 15 in Wünsdorf hat das Museum des Teltow noch bis zum 3. Oktober eine Ausstellung zu bieten, in der es um Schnellfahrversuche auf der Strecke der Königlichen Militäreisenbahn geht. Besichtigungstermin unter Tel. 033702/6 69 00 oder museum.wuensdorf@t-online.de.

Werke von Kerstin Seltmann sind ab 11. September in der Neuen Galerie in Wünsdorf zu sehen Quelle: Promo

Wünsdorf. Zeichnungen und Bilder aus 30 Jahren von Kerstin Seltmann sind vom 11. September bis 17. Oktober in der Neuen Galerie in Wünsdorf zu sehen. Unter dem Titel „Natürlich“ ergreifen die Werke Kerstin Seltmanns einen wie der Rausch einer nicht endenden Bewegung, durch den Wirbel einer kraftvollen wie transzendenten Farbigkeit, heißt es in einer Presseankündigung.

Zossen. Im Alten Krug in Zossen präsentiert Fred Hasselmann am 12. September ab 11 Uhr seine Fotografien und Collagen unter dem Motto „Ein Zossener Kleinod“.

Von MAZonline