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Teltow-Fläming Kulturtipps: Das ist los am Wochenende in der Region
Lokales Teltow-Fläming

Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald: Kultur am Wochenende

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16:09 28.10.2021
Der Verein Pro Dahme/Mark lädt für Sonntag, 31. Oktober, ab 10.30 Uhr zum Töpfermarkt nach Dahme/Mark ein. Das Sortiment der Töpfer reicht von handgedrehten Töpferwaren über Gebrauchsgeschirr bis hin zur Zierkeramik.
Der Verein Pro Dahme/Mark lädt für Sonntag, 31. Oktober, ab 10.30 Uhr zum Töpfermarkt nach Dahme/Mark ein. Das Sortiment der Töpfer reicht von handgedrehten Töpferwaren über Gebrauchsgeschirr bis hin zur Zierkeramik. Quelle: Veranstalter
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Teltow-Fläming/Dahme-Spreewald

Es gibt einiges zu erleben am Wochenende in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming. Die MAZ gibt einen Überblick über Konzerte, Lesungen und mehr.

„Achtung Aufnahme“ im Kunstflügel Rangsdorf

Arbeit von Ines Schaikowski. Quelle: Promo

Rangsdorf. Unter dem Motto „Achtung Aufnahme“ präsentieren sich am Sonntag, dem 31. Oktober, zwei neue Künstlerinnen der Gedok Brandenburg mit ihren Arbeiten im Kunstflügel Rangsdorf. Mit Monika Meiser (geboren 1946) und Ines Schaikowski (geboren 1981) stellt die Gedok zwei neue Mitglieder vor, die in der Malerei respektive der Objektkunst tätig sind. Aus zwei Generationen mit den entsprechenden Erfahrungswelten stammend beschreiten sie unterschiedliche künstlerische Wege.

Monika Meiser lebt und arbeitet als Malerin und Grafikerin in Berlin. Zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn schuf sie in den 1980er Jahren Radierungen eines Prenzlauer Bergs, wie es ihn schon längst nicht mehr gibt, mit bröckelnden Fassaden, bedrohlich in den Himmel ragenden Brandmauern und düsteren Hinterhöfen. Mit dem Wechsel von der Radierung zur Malerei entzündete sich schließlich in den 2000ern ein Farbfeuerwerk, das im Aquarell, in der Gouache oder in Acryl und Pigment in kraftvoll mutigen Pinselschwüngen erstrahlt.

Ines Schaikowski gießt Beton um Alltagsgegenstände wie Wäscheklammern, Strohhalme, Müllsäcke oder Bücher, aber auch Naturmaterialien. Sie kreiert Installationen, die Altbekanntes in einen neuen Kontext versetzen, der sie ihrer Funktion beraubt und sie gleichzeitig als Teil eines Kunstwerks aufwertet. Dinge werden verschluckt, treten hervor, werden überlagert und eingepasst und eröffnen den Blick auf neue Möglichkeiten und Zusammenhänge.

Die Ausstellung wird um 15 Uhr eröffnet, musikalisch umrahmt von Claudia Früh am Klavier und Marion Schwan am Saxofon, und kann bis zum 19. Dezember, jeweils donnerstags bis sonntags 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung, besichtigt werden.

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Festival der Videospielkultur in Halbe

Das Videspielfestival findet im Halber Esperanto-Stacio statt. Quelle: Promo

Halbe. Das Festival der Videospielkultur „Ludo“ ist am letzten Oktober- und ersten November-Wochenende in der Halber Esperanto-Stacio zu Gast. Nicht nur Fans von Videospielen, sondern alle, die bisher noch nicht hinter die Faszination dieses Mediums gekommen sind, sind eingeladen, verschiedenste Spiele kennen zu lernen. Besucher werden die Vielfalt dieses Mediums erleben und entdecken, dass Videospiele eine ganz eigene Kunstform darstellen.

Mit dabei sind Tanz- und Rhythmusspiele wie „Rock Band“ und ein Bongospiel und Spiele mit VR-Brillen (Brillen, die eine virtuelle Realität erzeugen). So kann man beispielsweise Tischtennis ohne Tischtennisplatte spielen. Außerdem gibt es Cloud Gaming (das Spiel auf schneller Cloud-Hardware, die online verfügbar ist), aber auch den Urvater der Videospiele „Pong“ von Atari, das in den 1970er-Jahren zunächst auf Geräten in Spielhallen gespielt und später zum ersten weltweit beliebten Videospiel wurde.

Für die Wochenenden 29. bis 31. Oktober und 5. bis 7. November können sich ganze Gruppen einmieten und in den Räumen des Esperanto-Bahnhofs übernachten. Jeweils samstagnachmittags von 15 bis 19 Uhr ist das Festival für Individualbesucher zugänglich. Kinder ab sechs Jahren können in Begleitung ihrer Eltern mitmachen, VR-Spiele sind erst ab 13 Jahren zugelassen. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren ist frei.

Jubiläumsausstellung im Packschuppen in Glashütte

Galerie Packschuppen im Museumsdorf Glashütte Baruth. Quelle: Landkreis Teltow-Fläming

Museumsdorf Glashütte. Mit einer großen Ausstellung wird ab Sonntag, dem 31. Oktober, der 20. Geburtstag der Galerie Packschuppen im Baruther Museumsdorf Glashütte gefeiert. Alle Künstlerinnen und Künstler, die seit der Eröffnung im November 2001 eine Personalausstellung in der Galerie hatten, wurden angefragt, ob sie sich an der Geburtstagsschau beteiligen wollen. Mehr als 50 von ihnen reichten Arbeiten ein. Darüber freuen sich die Mitglieder des Kunstvereins Glashütte, die solche Ausstellungen im Packschuppen organisieren, sehr.Eröffnet werden soll die schlicht „20 Jahre“ übertitelte Präsentation am Sonntag um 15 Uhr. So das Wetter mitspielt, soll die Vernissage vor der Galerie stattfinden. Wer sich dann drinnen die Ausstellung ansehen möchte, muss die aktuellen Corona-Regelungen entsprechend beachten. Besichtigt werden kann „20 Jahre“ dann immer dienstags bis sonntags zwischen 11 bis 17 Uhr. Zunächst bis zum 22. Dezember wird die Ausstellung zugänglich sein; nach mehrwöchiger Winterpause öffnet sie dann wieder pünktlich zu den Winterferien am 29. Januar 2022.

Finale der Schlosskonzerte Königs Wusterhausen

Raphaela Gromes ist mit ihrem Cello beim Finale der Schlosskonzerte mit dabei. Quelle: Sammy Hart

Königs Wusterhausen. Den Abschluss der Schlosskonzerte Königs Wusterhausen bestreiten am Samstag, 30. Oktober, das Klavierduo Yaara Tal & Andreas Groethuysen, Raphaela Gromes am Violoncello und Sergey Malov – Violine, Bratsche. Das Konzert beginnt um 20 Uhr im Großen Saal der Fachhochschule für Finanzen und ist bereits ausverkauft.

Als eines der weltweit führenden Klavierduos begeistern die israelische Pianistin Yaara Tal und ihr deutscher Partner Andreas Groethuysen auf den bedeutendsten Konzertpodien. Bei den Schlosskonzerten reizen Tal & Groethuysen die symphonischen Qualitäten des Konzertflügels aus und lassen so Orchesterklassiker von Beethoven, Schubert und Mendelssohn einmal anders lebendig werden. Unterstützt werden sie von Cello-Jungstar Raphaela Gromes und dem Multi-Instrumentalisten Sergey Malov. Der aus St. Petersburg stammende Geiger spielt Violine, Viola, Barockvioline und Violoncello da spalla – das „Schultercello“, auf dem Bach wahrscheinlich seine Cellosuiten musizierte. In diesem Konzert beschränkt er sich auf Geige und Bratsche und überlässt Cellistin Raphaela Gromes die tieferen Saiten. Beide präsentieren sich auch solo in Beethovens posthum entdecktem Werkfragment, das er zwei unbekannten Wiener Brillenträgern zugedacht hatte.

Fotos und Collagen im Alten Krug Zossen

Die Fotoausstellung „Ein Zossener Kleinod" von Fred Hasselmann wird am Samstag im Alten Krug Zossen eröffnet.  Quelle: Fred Hasselmann

Zossen. Bei Kaffee und Kuchen wird der Heimatverein Alter Krug am Samstag, 30. Oktober, ab 14 Uhr im sanierten Heimatmuseum Alter Krug in Zossen die Ausstellung „Ein Zossener Kleinod“ vorstellen und offiziell eröffnen. Sie umfasst zahlreiche Fotos und Collagen des seit 2008 in Zossen lebenden Journalisten Fred Hasselmann, der von Anfang an das Museum in den Weinbergen und die vielen interessanten Aktivitäten in seinem Inneren aus verschiedenen Sichtweisen und mit viel Sympathie für das Engagement der ehrenamtlich aktiven Heimatvereinsmitglieder mit der Kamera verfolgt und begleitet hat.

Vortrag zu Fontane in der TH Wildau

Wildau. Der Fontanekreis Zeuthen lädt am Samstag, dem 30. Oktober, zu einem bebilderten Vortrag zu Fontanes Kriegsgefangenschaft ein. Dieser beginnt um 15 Uhr im Haus 16a der TH Wildau. Nur knapp entging Fontane dem Tod. Als er im Herbst 1870 nach Frankreich reiste, um über den Deutsch-Französischen Krieg zu recherchieren, wurde er als mutmaßlicher preußischer Spion verhaftet und vor ein Kriegsgericht gestellt.

Die dramatische Geschichte über Fontanes Odyssee als Kriegsgefangener quer durch Frankreich wird aus zwei Perspektiven erzählt: Fontanes Sicht und die seiner Helfer in Berlin, die sich für seine Freilassung einsetzten – unter ihnen auch Bismarck.

Für ihr neues Buch haben Gabriele Radecke und Robert Rauh nicht nur Fontanes autobiografisches Werk sowie bisher unbekannte Notizen, Briefe und Dokumente ausgewertet, sondern sind auch zu den Originalschauplätzen in Frankreich gereist.

Halloween-Partys für kleine und große Geister

Die gruseligen Kürbisgesichter leuchten, die Kinder verkleiden sich und ziehen von Haus zu Haus – es ist Halloween. Quelle: Antonia Engel

Luckenwalde. Zum Halloween-Abend wird am Freitag, dem 29. Oktober, ab 16 Uhr ins Jugendzentrum Go7 in Luckenwalde geladen. Kinder ab zehn bis 16 Jahre können sich auf schaurige Spiele, Musik und Gespenstermodenschau freuen. Für gruselige Drinks, Hexen-Snacks und Horror-Deko sorgen die Jugendlichen vom Treffpunkt 29 und dem Jugendzentrum.

Woltersdorf. Der 12. Hexenabend für Groß und Klein steigt am Samstag, 30. Oktober, ab 17 Uhr an der Walkmühle Woltersdorf. Neben einer Nachtwanderung steht auch eine Feuershow auf dem Programm.

Rangsdorf. Eine Halloween-Party steigt am Samstag und Sonntag, 30. und 31. November, jeweils ab 14 Uhr im Lido Rangsdorf. Bei der Gruselparty für Kinder stehen Lagerfeuer, Kinderschminken und kleine Überraschungen auf dem Programm.

Klausdorf. Im Strandbad Klausdorf steigt am 31. Oktober eine Halloween-Kidsparty. Von 15 bis 17 Uhr gibt es Marshmallows am Lagerfeuer, Hot Dogs, Punsch, eine Zuckerwatte-Künstlerin und mehr.

Großziethen. Kinder können sich zu Halloween am 31. Oktober ab 13 Uhr auf dem Kunsthof Mattiesson in Großziethen passend schminken lassen. Anmeldung erforderlich: Tel. 0174/184 18 60 oder surreal@mattiesson.com. Um 18 Uhr beginnt dann eine Lagerfeuerparty auf dem Kunsthof.

Von MAZonline