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Teltow-Fläming Aktuelle Ausstellungen in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming
Lokales Teltow-Fläming

Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald: Überblick über aktuelle Ausstellungen

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16:35 26.07.2021
In der Heimatstube in Trebbin ist derzeit eine Ausstellung unter dem Titel „Von Trebbin in die ganze Welt – 180 Jahre Anschluss von Trebbin an die Berlin-Anhaltinische Eisenbahn“ zu sehen. Besuchen kann man die Heimatstube am Sonntag von 14 bis 17 Uhr.
In der Heimatstube in Trebbin ist derzeit eine Ausstellung unter dem Titel „Von Trebbin in die ganze Welt – 180 Jahre Anschluss von Trebbin an die Berlin-Anhaltinische Eisenbahn“ zu sehen. Besuchen kann man die Heimatstube am Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Quelle: Elinor Wenke
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Teltow-Fläming/Dahme-Spreewald

Die Kunstwelt in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming ist vielfältig. Egal ob Malerei, Grafik oder Installationen – für jedes Publikum ist etwas dabei. Künstler und Künstlerinnen möchten ihre Werke präsentieren. Aber auch die Dauerausstellungen in den Heimatmuseen locken viele Besucher an und zeigen, wie es einst in der Stadt und auf dem Land zuging. Die MAZ bietet einen Überblick über die derzeit laufenden Ausstellungen in den Galerien und Museen.

Baruth. In Baruth in der Galerie Packschuppen, Hüttenweg 19, kann man von Donnerstag bis Sonntag in der Zeit von 11 Uhr bis 17 Uhr die Ausstellung „Kraftakt“ besuchen. Vorgestellt werden unter anderem Aktzeichnungen der Künstlerin Gudrun Bröchler-Neumann. Außerdem gibt es nach wie vor „Werksiedlungen in Brandenburg“ im Museumsdorf Baruther Glashütte zu sehen. Dabei handelt es sich um eine historische Reise von der Wohnform des Industriezeitalters zum Zielort des Kulturtourismus. Besuchen kann man das Museumsdorf täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr.

Blankensee. In der Ausstellung „Durchgehechelt“ im Bauernmuseum Blankensee wird gezeigt, wie früher Flachs verarbeitet wurde. Dabei kann man auch historische Geräte zur Verarbeitung bestaunen. Das Bauernmuseum hat am Mittwoch, Donnerstag und Freitag 10 Uhr bis 12 Uhr sowie 13 Uhr bis 17 Uhr geöffnet und am Samstag und Sonntag von 13 Uhr bis 17 Uhr.

Die Wanderausstellung „Alte-Sorten-Garten" im Naturparkzentrum Glauer Tal. Quelle: Elinor Wenke

Blankensee. Alles zur Vielfalt historischer Nutzpflanzen gibt es in der Ausstellung „Alte-Sorten-Garten“ im Naturparkzentrum am Wildgehege Glauer Tal zu sehen. Am Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag lässt sich die Ausstellung von 10 Uhr bis 16 Uhr besichtigen.

Dahme. In der Galerie „Kunstpause“ in Dahme können gleich zwei Ausstellungen besucgt werden: „Ein Bilderbuch aufgeblättert von Doris Biet“ sowie „Gedankenspiele“ – Malerei und Grafik von Hartmut Fischer. Beide Ausstellungen sind mittwochs von 10.30 bis 11.30 Uhr geöffnet oder nach Vereinbarung unter Tel. 035451/978118.

Dahme. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag kann man Heimatmuseum Dahme in der Töpferstraße 16 besuchen. Geöffnet ist 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr.

Dobbrikow. Im ehemaligen Pfarrhaus in Dobbrikow kann man eine Dauerausstellung zu Heinrich Vogel besichtigen. Heinrich Vogel war von 1932 bis 1946 Pfarrer in Dobbrikow. Der Theologe engagierte sich seinerzeit mit Unterstützung der Kirchengemeinde in leitenden Ämtern der sogenannten Bekennenden Kirche gegen die nationalsozialistische Unterwanderung der Kirche, gründete mit anderen die damals illegale Kirchliche Hochschule in Berlin. Er erwies sich als entschiedener Gegner der Judenverfolgung und war neben seiner theologisch-wissenschaftlichen Tätigkeit auch Dichter vieler Lieder. Vogel war damit eine Persönlichkeit, deren Bedeutung weit über die Grenzen der Region hinaus reicht. All das dokumentiert die neue Dauerausstellung mit gut verständlichen Texten, spannenden Originaldokumenten und bisher unbekannten Fotos aus der Zeit. Die Schau kann immer samstags von 14 Uhr bis 17 Uhr besichtigt werden. Anmeldung und weitere Informationen unter dobbrikow.ausstellung@gmx.de.

Großziethen. Der Kunsthof Mattiesson lockt Besucher mit der Ausstellung „Natur Pur“. Dabei werden Werke in Öl und Skulpturen aus Holz präsentiert. Weitere Informationen unter Tel. 0174/ 1841860.

Jänickendorf. 500 Jahre alte Gegenstände und Schriften können in der Museumsscheune Janickendorf, Gottower Weg 2, bestaunt werden. Täglich ist das Museum zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen: Tel. 03371/614479.

Jüterbog. Das Museum im Kulturquartier Mönchenkloster ist am Dienstag zwischen 10 Uhr und 17 Uhr geöffnet. An den Tagen Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag kann man das Museum von 13 Uhr bis 17 Uhr besuchen.

Kloster Zinna. Das Webhaus in der Berliner Straße 72 in Jüterbog ist einerseits ein Museum rund um das Thema Weben, aber auch ein Café lädt zum Verweilen ein. Täglich ist das Webhaus von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, auch am Samstag und Sonntag.

Die Germanische Siedlung Klein Köris Quelle: Gerlinde Irmscher

Klein Köris. Das Freilichtmuseum Germanische Siedlung Klein Köris öffnet jeden ersten Sonntag im Monat von 10 bis 16 Uhr. Führungen können unter Tel. 0171/7492367 vereinbart werden.

Königs Wusterhausen. Die Wiege des Rundfunks steht in Königs Wusterhausen. Im Museum auf dem Funkerberg befindet sich eine Sammlung vollständig erhaltener Rundfunksender. Der Besuch des Sender- und Funktechnikmuseums ist derzeit nur nach Anmeldung unter Tel. 03375/5293601 möglich.

Luckenwalde. Verschiedene Ausstellungen hat das Heimatmuseum Luckenwalde zu bieten. Die erste Ausstellung heißt „Vor 120 Jahren wurde Paul Backes geboren …“. In der zweiten Ausstellung geht es um die Friedrich-Ebert-Schule vor 90 Jahren. Die dritte Ausstellung zeigt eine Original-Mendelsohn-Zeichnung. Geöffnet ist am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag um 10 Uhr bis 13 Uhr und 14 Uhr bis 17 Uhr. Am Freitag ist vormittags 10 Uhr bis 13 Uhr geöffnet. Am Sonntag ist der Besuch des Heimatmuseums von 13 Uhr bis 17 Uhr möglich.

Luckenwalde. In der Brahmbuschstraße 3 in Luckenwalde beschäftigt sich das Rotkreuz-Museum mit der Geschichte und Tätigkeit des Roten Kreuzes von seinen Anfängen bis in die Gegenwart. Eine Terminvereinbarung ist möglich unter Tel. 03371/625711, ansonsten ist das Museum am Mittwoch und Freitag 9 Uhr bis 12 Uhr und am Sonntag 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Ludwigsfelde. Auch das Technikmuseum Ludwigsfelde in der Rathausstraße 3 lädt zu einem Besuch ein, mittwochs, donnerstags und freitags von 10 Uhr bis 15 Uhr sowie am Samstag von 13 Uhr bis 17 Uhr.

Lynow. Das Oskar-Barnack-Museum in Lynow begleitet die Besucher durch die Geschichte der Fotografie. Die Ausstellung hat nach telefonischer Absprache unter Tel. 033733/ 60593 in der Oskar-Barnack-Straße 7 an den Tagen Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag geöffnet.

Mittenwalde. Das Museum am Salzmarkt in Mittenwalde hat am Wochenende Samstag und Sonntag von 13 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.

Ruhlsdorf. Rund um die Natur dreht sich alles in der Ausstellung in der Gemeindeverwaltung Nuthe-Urstromtal, Frankenfelder Straße 10. Gezeigt werden Fotografien von Romy Lindner zu den üblichen Öffnungszeiten der Verwaltung.

Das „Traumfressende Biest" von Gong Zhang ist bei der Aquamediale zu sehen. Quelle: Karen Grunow

Schlepzig. Unter dem Thema „Hand Werk Kunst“ ist die Kunstausstellung „Aquamediale“ am, im und auf dem Wasser bis zum 18.September in Schlepzig zu sehen. Die Ausstellung, für die elf internationale Künstlerinnen und Künstler Werke entwickelt haben, ist nur vom Wasser aus per Spreewaldkahn oder Paddelboot erlebbar. Begleitet wird die Aquamediale pandemiebedingt durch ein analog-digitales Veranstaltungsprogramm. Weitere Informationen dazu und zu den Möglichkeiten, per „Kunstkahnstaken“ die Ausstellung zu sehen, gibt es unter www.aquamediale.de

Senzig. In der Alten Sparkasse in Senzig in der Werftstraße 4 werden in einer Ausstellung des Fotoclubs Schwarz-Weiß verschiedene Fotografien gezeigt. Der Besuch ist Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10 Uhr bis 16 Uhr möglich.

Teupitz. An der Amtsverwaltung Schenkenländchen gibt es eine ständige Ausstellung zur Teupitzer Geschichte auf 31 Porzellanplatten (mit QR-Code). Zu finden ist sie vor dem Rathaus.

Trebbin. Die Heimatstube in Trebbin, am Denkmalplatz, zeigt eine Ausstellung unter dem Titel „Von Trebbin in die ganze Welt – 180 Jahre Anschluss von Trebbin an die Berlin-Anhaltinische Eisenbahn“. Besuchen kann man die Heimatstube am Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

Wünsdorf. In der Schulstraße 15 in Zossen hat das Museum des Teltow eine Ausstellung zu bieten, in der es um Geschwindigkeit und die Eisenbahn geht. Genauer gesagt geht es um Schnellfahrversuche auf der Strecke der Königlichen Militäreisenbahn. Ein Besuch ist nach Vereinbarung unter Tel. 033702/66900 oder museum.wuensdorf@t-online.de möglich.

Wünsdorf. Malerei und Zeichnung von Emily Pütter sind unter dem Titel „4 Jahreszeiten“ in der Neuen Galerie in Wünsdorf zu sehen. Interessierte können die Arbeiten noch bis zum 1. August sehen, und zwar donnerstags bis sonntags von 10 Uhr bis 17 Uhr betrachtet.

Zeuthen. Die Ausstellung „Fontane im Dahmeland“ gibt es in der Gemeindebibliothek Zeuthen, in der Dorfstraße 22, zu sehen. Mehr Infos können unter Tel. 033762/93351 erfragt werden.

Zossen. Einen Einblick in die Schulzeit vor langer Zeit und die 300 Jahre alte Geschichte der Schule gibt es im Schulmuseum Zossen am Kirchplatz 7. Auch Kinder- und Jugendbücher im Wandel der Zeit können besichtigt werden. Das Schulmuseum hat immer Donnerstag und Samstag geöffnet, und zwar von 10 bis 12 Uhr. Mehr Informationen gibt es unter der Tel. 03377/334346.

Im Galerie-Café Zossen sind unter anderem Holzschnitte von Daniela Franz zu sehen. Quelle: privat

Zossen. Im Galerie-Café Zossen, Kirchplatz 7, präsentieren Maria Luise Faber, Sabine Fiedler, Daniela Franz und Gabriele Klose Malerei, Grafik, Skulpturen und Gefäße. Die Bildhauerin und versierte Töpferin Maria Luise Faber präsentiert Objekte und Gefäße, zumeist aus Steinzeug im eigenen Holzbrandofen gebrannt. Sabine Fiedler zeigt Arbeiten auf Papier, bei denen Drucktechniken, Malerei, Collage und Zeichnung gemixt werden und so ganz eigene Wirkungen erzielt werden. Von Daniela Franz sind farbstarke Ölbilder, Aquarelle und Collagen zu betrachten. Auch Zeichnungen und Holzschnitte ergänzen ihren Beitrag. Gabriele Klose steuert ein gutes Dutzend übermalter und überzeichneter Collagen aus verschiedensten Papieren bei. Geöffnet ist mittwochs bis sonntags von 9 bis 18 Uhr. Weitere Informationen unter Tel. 03377/20294.

Von MAzonline