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Teltow-Fläming Trebbin steckt in den roten Zahlen
Lokales Teltow-Fläming Trebbin steckt in den roten Zahlen
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17:57 12.04.2013
TREBBIN

. Noch vor Kurzem wies der Entwurf ein Minus von 1,5 Millionen auf – an einigen Stellen konnte die Verwaltung noch zusammenstreichen. Dennoch bleiben mehr als 40 Investitionen, die die Stadt im Jahr 2013 umsetzen möchte.

Das Minus sei auch dem doppischen Haushalt geschuldet, erklärte Haase. Denn seit Einführung des Systems muss die Stadt seine Besitztümer wie Straßen, Gehwege oder kommunale Gebäude abschreiben. „Uns geht es nicht schlecht. Wären diese Abschreibungen nicht, hätten wir einen ausgeglichenen Haushalt“, sagte Bürgermeister Thomas Berger (CDU) im MAZ-Gespräch.

Die Ausgaben in Trebbin werden in diesem Jahr mehr als zwölf Millionen Euro betragen – besonders heftig schlägt dabei die Kreisumlage zu Buche. Rund vier Millionen Euro muss die Clauertstadt an den Landkreis überweisen. „Das ist eine ganze Menge“, kommentierte Kämmerer Ronny Haase.

Dass schon unter jetzigen Umständen die Umlage ein Drittel des Haushalts ausmacht und im Kreis dennoch eine weitere Erhöhung diskutiert wird, ärgert den Trebbiner Rathauschef. Zumal es seiner Ansicht nach andere Möglichkeiten gebe, das Loch im Kreishaushalt zu stopfen. Er verweist auf das Gutachten der Wirtschaftsprüfer von Pricewaterhouse Coopers (PWC). „Darin ist die Rede von 150 überflüssigen Stellen“, sagte Berger, diese Stellen seien von den Kommunen mitfinanziert. Er wunderte sich sowohl über Kornelia Wehlan (Linke) als auch Frank Gerhard (SPD), die das Gutachten im Landratswahlkampf – insbesondere das Personalentwicklungskonzept – nicht ernst genug genommen hätten. Würde das Konzept umgesetzt, wäre eine Steigerung der Kreisumlage nicht nötig, die Kommunen so entlastet, sagte Berger. „Jeder Punkt mehr bei der Kreisumlage stört unsere Daseinsvorsorge vor Ort.“

Die Verwaltung wird den Haushaltsentwurf bei der Versammlung der Stadtverordneten am 24. April einbringen. (Von Nadine Pensold)

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