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Trebbin Bahnhof wird für 48-Stunden-Aktion aufgepeppt
Lokales Teltow-Fläming Trebbin Bahnhof wird für 48-Stunden-Aktion aufgepeppt
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16:52 08.05.2019
Mitarbeiter der Stadt Trebbin trafen sich am Bahnhof beim Frühjahrsputz. Die Deutsche Bahn half mit. Quelle: Elinor Wenke
Trebbin

Rund um den Bahnhof in Trebbin wurde am Mittwoch gereinigt und geharkt, geschrubbt und gemäht, gefegt, gestrichen und geschraubt. Die Stadt und die Deutsche Bahn hatten sich erstmals zu einem gemeinsamen Frühjahrsputz getroffen. Und das hat seinen guten Grund: Die Nuthe-Nieplitz-Region lädt für den 18. und 19. Mai zur nächsten Tourismus-Aktion „48 Stunden“ ein. „Wir erwarten 2500 Gäste, die aus Berlin mit dem Zug anreisen“, sagt Stadtsprecherin Beate Rantzsch. Sie sollen in Trebbin in einem attraktiven Ambiente empfangen werden.

Stefan Hoffmann (l.) und Felix Krüger bringen Graffiti-Bilder an. Quelle: Elinor Wenke

Bürgermeister Thomas Berger (CDU) spannt den Bogen noch weiter: „Wir wollen ja generell den öffentlichen Nahverkehr fördern. Dazu gehört ein ordentlicher Bahnhof mit einem gepflegten Umfeld“, sagt er. Die Bahnstation in der Clauertstadt war vor 18 Jahren neu gestaltet worden. Doch inzwischen gehörten Schmierereien und Unrat zum gewohnten Anblick.

„Es gibt immer wieder Unbelehrbare ohne Hirn und Verstand, die beschädigen, zerstören oder beschmieren müssen“, ärgert sich Berger, „dem wollen wir mit einer großen Reinigungsaktion entgegentreten.“ Er appelliert an die Bürger, wachsam zu sein und Vandalismusaktionen zu melden. Im Frühjahr waren von der Stadt 4000 Blühpflanzen an verschiedenen Standorten gesetzt worden. „Hier am Bahnhof sind einige einfach ausgebuddelt worden, das ist unerhört“, so Berger.

Mitarbeiter des städtischen Bauhofes beim Frühjahrsputz. Quelle: Elinor Wenke

Am Mittwoch kümmerte sich der städtische Bauhof vor allem um die Grünanlagen. Insgesamt sieben Mitarbeiter der Stadt waren im Einsatz, um Rasen zu mähen, Laub zusammen zu harken, Unkraut zu jäten und Unrat zu beseitigen.

„Am Ende des Bahnhofsvorplatzes wurden noch Bäume und Sträucher beschnitten, die auf die Fahrbahn ragten“, erklärt Steffen Walter vom Bauhof. „Bei der 48-Stunden-Aktion dient der Bereich als Wendeschleife für die Busse, und wir wollen doch nicht, dass die sich den Lack zerkratzen.“

Ines Bebersdorf (r.) und Petra Said beim Reinigen im Bahnhofstunnel. Quelle: Elinor Wenke

Im Bahnhofstunnel und im Treppenhaus rückten indes die Bahn-Mitarbeiter dem Unrat zu Leibe. Maik Noack, Arbeitsgebietsleiter Stationsbetreuung bei der Bahn, und einige seiner Mitstreiter sitzen üblicherweise im Büro. „Wir nehmen uns jedes Jahr ein bis zwei Stationen für einen Frühjahrsputz vor, damit die Leute auch mal raus kommen“, sagte er.

Die Graffiti-Bilder zeigen Trebbiner Motive. Quelle: Elinor Wenke

Während er dem Treppenhaus einen neuen Anstrich verpasste, schrubbten die Reinigungskräfte Ines Bebersdorf und Petra Said den Tunnel. Dort waren zuvor schon die Wände von Schmierereien befreit worden. Felix Krüger und Stefan Hoffmann schraubten sechs nagelneue Graffiti-Holzbilder an. Sie waren von den Graffitikünstlern Nicolas Rindt und Oliver Bock von „153design“ gestaltet worden und zeigen Trebbiner Motive – unter anderem das Rathaus, den Bohlensteg in Blankensee und das Kranich-Express-Logo.

Von Elinor Wenke

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