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Trebbin Grüne Lunge in der Stadt wächst
Lokales Teltow-Fläming Trebbin Grüne Lunge in der Stadt wächst
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18:08 08.01.2019
Junge Linden wurden entlang der Zuwegung von der Ebelstraße zum Schützenhaus gepflanzt. Quelle: Elinor Wenke
Trebbin

Einwohner aus Trebbin und den Ortsteilen können sich über die Erweiterung der grünen Lunge in der Stadt und auf dem Land freuen. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 43 Alleebäume neu gepflanzt.

Möglich wurden die Neuanpflanzungen mit der Unterstützung durch die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg. Sie stellte im vergangenen Jahr insgesamt 44.000 Euro dafür zur Verfügung.

Auch Lückenbepflanzung

So säumen in Abstimmung zwischen der Stadt, dem Naturschutzfonds und der Stiftung Alleebäume junge Linden an verschiedenen Stellen die Straßen und Wege. Gepflanzt wurden die Alleebäume entlang der alten Bundesstraße 101 zwischen den Ortslagen Trebbin und Kliestow, im Breitenweg an der Zuwegung zum Wohngebiet „Am Mühlengraben“ in der Clauertstadt sowie als Lückenbepflanzung in der Luchsiedlung und im Abschnitt zwischen der Ebelstraße und dem Schützenhaus.

Die Stadt Trebbin unternimmt seit Jahren erhebliche Anstrengungen zur Erhaltung, Pflege und zum Schutz von Bäumen. „Damit wollen wir einen Beitrag für eine gesunde und lebenswerte Umwelt leisten“, sagt Trebbins Vize-Bürgermeisterin Ina Schulze.

Förderung für Projekte

Der Naturschutzfonds Brandenburg fördert unter anderem Projekte, die dauerhaft der Aufwertung und dem Erhalt von Natur und Landschaft dienen. So konnte Trebbin finanzielle Mittel bei der Stiftung beantragen. Insbesondere werden Projekte dort unterstützt, wo Windkraftanlagen zu Beeinträchtigungen geführt haben und dafür Ersatzzahlungen vom Land Brandenburg vereinnahmt wurden.

Die neu gepflanzten Bäume sind noch recht jung, haben einen Stammumfang von 14 bis 16 Zentimetern und werden durch Holzgitter geschützt.

Lückenschluss

„Wir freuen uns vor allem über die neuen Bäume an der alten B 101, die zwischenzeitlich doch sehr kahl ausgesehen hat“, sagt Ina Schulze, „schön, dass wir auch in Sachen Bäume jetzt einen Lückenschluss an den Straßen vollziehen konnten.“ Die Auswahl von Lindenbäumen sei zudem ein Zeichen für die Bemühungen um eine bienenfreundliche Stadt.

Bürgermeister Thomas Berger (CDU) ist froh darüber, dass Ausgleichszahlungen für Eingriffe in die Natur auch wieder zurück in die Natur fließen. „Die neuen Bäume sind eine schöne Sache, die die Seele erfreut“, sagte er.

Von Elinor Wenke

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