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Trebbin Neue Kita- und Hortplätze
Lokales Teltow-Fläming Trebbin Neue Kita- und Hortplätze
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17:01 22.01.2019
Das Gebäude in der Goethestraße 1 soll zum Hort mit 221 Plätzen umgebaut werden. Quelle: Elinor Wenke
Trebbin

In Trebbin fehlen laut Kitabedarfsplanung 100 Kitaplätze. Außerdem platzt die Grundschule aus allen Nähten und die beiden Trebbiner Hortstandorte – in der Grundschule und in der Gartenstraße – sind belegt. Diesem Mangel will die Stadt durch umfangreiche Baumaßnahmen begegnen. Nach intensiver Debatte und Variantenprüfung einigten sich der Bauausschuss, der Finanzausschuss und der Sozialausschuss der Stadtverordneten in einer gemeinsamen Sitzung am Montagabend darauf, den Vorschlag der Stadtverwaltung zu unterstützen.

Demnach soll das Backsteingebäude in der Goethestraße 1 direkt gegenüber der Grundschule zu einem Hort mit 221 Plätzen mit Erweiterungskapazitäten umgebaut werden. Die Hortkinder mit derzeit 130 Plätzen in der Schule und 91 Plätzen im Hort Gartenstraße ziehen dann alle in die Goethestraße 1.

Fünf Räume in der Grundschule werden frei

Dadurch werden fünf Räume in der Grundschule frei, die dringend für den Unterricht benötigt werden. Die Grundschüler müssen dann nicht mehr den Weg zur Gartenstraße zurücklegen, sondern nur noch über die Straße zum Hort. Das entlastet auch das Personal.

Der dann leer gezogene Hort in der Gartenstraße soll zu Kitaplätzen umgebaut werden. „Zunächst würden wir dort 60 Kitaplätze schaffen, die bei Bedarf auf 91 erweiterbar sind“, sagte Abteilungsleiterin Kerstin Pfeiffer. Außerdem baut die Stadt darauf, dass auch die Johannische Kirche in Glau 37 zusätzliche Kitaplätze schaffen will.

Der Hort in der Gartenstraße 3 soll künftig Kita-Kinder beherbergen. Quelle: Elinor Wenke

Zuvor hatte die Verwaltung in einer aufwendigen Untersuchung neun potenzielle Standorte für neue Kitaplätze geprüft. Der Umbau des Geschäftsgebäudes in der Baruther Straße 16, ein Anbau an der Kita „Sonnenblume“, der Lidl-Markt am Berliner Tor 3 und das Schützenhaus wurden als „ungeeignet“ aussortiert.

Blieben noch die Freifläche gegenüber der Kita „Sonnenblume“, ein Neubau an der Kita „Storchennest“ in Klein Schulzendorf, ein Anbau an der Kita Thyrow, ein Neubau in Kooperation mit dem Johannischen Sozialwerk sowie die favorisierte Variante mit dem Umbau vom Hort in der Gartenstraße zur Kita und dem Zentralhort in der Goethestraße 1.

440.000 Euro Fördermittel

Die Umbaukosten werden auf 2,2 Millionen Euro geschätzt, zuzüglich der Ausstattung und Außenanlage. Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft Trewo als Eigentümer der Immobilie in der Goethestraße ist eine Tochtergesellschaft der Stadt. Die Stadt erhält 440.000 Euro Fördermittel und lässt diese, zusammen mit dem Eigenanteil der Stadt von 60.000 Euro, in den Umbau fließen. Die restlichen Investitionskosten trägt zunächst die Trewo, die sich das Geld über Vermietung und Betriebskosten wieder rückfinanziert.

Stadtverordnete müssen entscheiden

„Vertreter anderer Standorte sind jetzt vielleicht enttäuscht“, sagte Bürgermeister Thomas Berger (CDU), „aber wir sind verpflichtet, mit dem Geld vernünftig zu haushalten. Außerdem lösen wir damit langfristig das Raumproblem in der Grundschule.“

Endgültig müssen die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am 6. März über den geplanten Umbau beschließen.

Von Elinor Wenke

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