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Trebbin Vogelbörse gut besucht
Lokales Teltow-Fläming Trebbin Vogelbörse gut besucht
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13:07 14.07.2019
Vogelschau in Trebbin Quelle: Melanie Breitkopf
Trebbin

Die Südbrandenburger Vogelbörse blickt auf eine lange Tradition und 18 Jahre Erfahrung zurück. Bereits zum dritten Mal fand die Veranstaltung am Sonnabend in Trebbin, vor dem Landmarkt in der Baruther Straße, statt. Sie wurde von der Sparte Sperenberg/Klausdorf des Vereins „Vereinigung für Zucht und Erhaltung einheimischer und fremdländischer Vögel“ organisiert. Um 8 Uhr warteten die ersten Besucher bereits auf den Beginn der Vogelbörse. Bis 12 Uhr hatten interessierte Besucher und Züchter die Möglichkeit, verschiedene Vögel zu erwerben, zu tauschen oder zu verkaufen.

Schwerpunkt auf Sittichen und Finken

Am Sonnabend waren überwiegend Sittiche und Finken, wie Zebrafinken, Nymphensittiche oder Pfirsichköpfchen im Angebot der Vogelbörse. „Insgesamt wurden heute etwa 150 bis 170 Tiere von unseren Züchtern und Vereinsmitgliedern ausgestellt“, sagt Reinhard Herrmann, seit über 15 Jahren Zuchtwart des Vereins. Bei der Vogelbörse fungiert er hauptsächlich als Berater für die Kunden und schaut nach dem Rechten. „Ich achte zum Beispiel darauf, dass die Käfige nicht überfüllt sind“, sagt er.

Tipps für angehende Züchter

Außerdem gab Reinhard Herrmann angehenden Züchtern und Besitzern der Tiere wertvolle Tipps, unter anderem was die Haltung und das Verhalten der Vögel sowie den Aufbau der eigenen Zucht betrifft. „Am Besten ist es, eine Zucht langsam aufzubauen und sich dann mit der Erfahrung zu steigern“, so Herrmann. Wichtig sei auch, dass der Einstiegspreis nicht zu hoch sei. Einen Wellensittich gebe es bereits für etwa fünf Euro. Nach oben hin existiere allerdings bei anderen Vögeln keine Grenze.

Volieren müssen offen sein

Für den Bau der Käfige empfiehlt es sich ebenfalls einiges zu bedenken. Damit die Vögel ausreichend Bewegung bekommen und fliegen können, sollte eine Voliere mindestens einen Meter breit, zwei Meter hoch und vor allem vier Meter lang sein. Außerdem ist ein offenes Dach wichtig, da ein Vogel Regen und für die Farbpigmente auch die Einstrahlung der Sonne benötigt.

Verein hat 20 Mitglieder

Die Sparte Sperenberg/Klausdorf zählt aktuell etwa 20 Mitglieder und organisiert einmal im Monat eine Versammlung. Dort können die Mitglieder Probleme und Fragen ansprechen, die mit ihren Tieren auftreten. „Die Fehler, die man hier macht, lassen sich bei Hilfe leicht vermeiden“, sagt Reinhard Herrmann.

Viele Stammbesucher

Mit 65 bis 70 Besuchern, darunter viele Stammbesucher, wurde die Veranstaltung am Sonnabend recht gut angenommen. Neben der Vogelbörse an jedem zweiten Sonnabend des Monats, plant die Sparte Sperenberg/Klausdorf für Ende September eine größere Ausstellung in der Turnhalle in Klausdorf.

Von Melanie Breitkopf

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