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Trebbin Schadstoffmessungen an der Bundesstraße 246
Lokales Teltow-Fläming Trebbin Schadstoffmessungen an der Bundesstraße 246
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01:15 11.03.2019
Trebbins Bauabteilungsleiterin Stefanie Brügge beim Anbringen der Messpunkte. Quelle: Privat
Trebbin

Trebbiner und Durchreisende wundern sich entlang der B 246 über neu angebrachte becherförmige Gebilde an Ampelanlagen. „Das sind Messpunkte für Schadstoffmessungen“, erklärt Juliane Hintze, Klimaschutzmanagerin in der Stadtverwaltung. Mit den Geräten wird die Luftqualität entlang der stark befahrenen Bundesstraße an drei Messpunkten im Stadtzentrum gemessen.

Höhere Stickstoffbelastung

„Durch den zunehmenden Verkehr und eine enge Bebauung müssen wir inzwischen auch in Kleinstädten von einer erhöhten Stickstoffbelastung ausgehen“, sagt Juliane Hintze. Die Messstellen befinden sich an der Kreuzung Beelitzer Straße/Berliner Straße, an der Fußgängerampel gegenüber dem Denkmalsplatz und an der Ampel Berliner Straße/Bahnhofstraße. „Wir wollten ursprünglich ein Immissionsgutachten erstellen lassen“, sagt Juliane Hintze, „aber das wäre zu teuer.“ Also hat man sich auf Anregung des Landesumweltamtes für die Messpunkte entschieden.

Monatliche Auswertung

Die Messungen werden für zwölf Monate mit Hilfe von sogenannten Passivsammlern vorgenommen. Das sind Röhrchen, die in einem Messbecher an der Straße in Fahrtrichtung in einer Höhe von 2,30 Metern angebracht werden und rund um die Uhr den Stickstoffgehalt in der Luft messen. Ausgewertet werden die Daten monatlich, indem die Röhrchen eingesammelt, ausgetauscht und analysiert werden. Die Messungen haben am 1. März begonnen und enden am 29. Februar 2020.

Forderung nach Ortsumgehung

Laut Bürgermeister Thomas Berger (CDU) soll mit den gewonnenen Daten der Druck zur Planung der Ortsumgehung erhöht werden, die wegen der Belastungen für die Bürger dringend notwendig sei. „Ich bin froh, dass wir in Trebbin jetzt endlich echte Messwerte erhalten und nicht nur zentrale Werte auf die Stadt herunterbrechen müssen“, sagt er. „Wir können endlich konkret nachweisen, wie hoch die Dauerbelastung in der Innenstadt ist.“ Berger hofft, dass sich im Interesse der Gesundheit der Bürger in Sachen Ortsumgehung „noch mal was tut“.

Von Elinor Wenke

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