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Trebbin Stadtverordnete kritisieren Bergers Kandidatur
Lokales Teltow-Fläming Trebbin Stadtverordnete kritisieren Bergers Kandidatur
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08:08 24.05.2019
Das Rathaus in Trebbin – der Bürgermeister kann nicht gleichzeitig Stadtverordneter sein. Quelle: Elinor Wenke
Trebbin

Dass Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU) für die Wahl zur Trebbiner Stadtverordnetenversammlung auf der CDU-Liste kandidiert, hat das Missfallen vieler Stadtverordneter hervorgerufen. In einer gemeinsamen Erklärung bringen die Gemeinschaft parteiloser und grüner Stadtverordneter, die Neue Liste, die Unabhängigen Freien Wähler, die SPD und der Stadtverordnete Kai Kückes (Linke) ihr Unverständnis darüber zum Ausdruck.

Vorwurf der „Scheinkandidatur“

Die Unterzeichner werfen Berger eine „Scheinkandidatur“ vor, da er sich nicht dazu geäußert hat, ob er im Falle seiner Wahl das Bürgermeisteramt niederlegen wird. „Alle Wähler, die ihm ihre Stimme geben, müssen somit davon ausgehen, dass ihre Stimmen nicht Thomas Berger, sondern anderen Bewerbern der CDU-Liste zugute kommen“, heißt es. Das Ziel des Bürgermeisters und der CDU sei klar: „Mit der Bekanntheit des Bürgermeisters sollen möglichst viele Stimmen für die CDU-Liste gesammelt werden.“ Nach fünf Jahren vertrauensvoller Zusammenarbeit „hätten wir uns von ihm gewünscht, seinen Amtsbonus nicht so für die Kommunalwahl zu nutzen“, erklärt Hendrik Bartl (parteilos) im Namen der Unterzeichner.

Berger bleibt bei seinen Argumenten

Berger bleibt bei seinen Argumenten. „Ich will die demokratischen Kräfte stärken und radikalen Tendenzen entgegenwirken“, sagte er der MAZ. So lange der Gesetzgeber nichts anderes entscheide, sei seine Kandidatur völlig legal. „Mit Amtsträgern anderer Parteien wie in Luckenwalde befinde ich mich damit in guter Gesellschaft“, so Berger und weiter: „Man sollte mir meine persönliche Entscheidung zugestehen. Ich bin nicht dazu da, jedermanns Liebling zu sein.“

Von Elinor Wenke

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