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Teltow-Fläming Umstrittenes Luckenwalder Jubiläums-Logo
Lokales Teltow-Fläming Umstrittenes Luckenwalder Jubiläums-Logo
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10:19 21.11.2013
Der Luckenwalder Marktturm. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Einer ersten Konzeption, die im Dezember von den Stadtverordneten beschlossen werden soll, hat der Kulturausschuss am Mittwochabend zugestimmt. Mit einer Einschränkung: Das Logo für das Jubiläumsjahr – ein Entwurf des Luckenwalder Künstlerehepaars Armgard und Manfred Stenzel – fand nicht die ungeteilte Zustimmung im Ausschuss und wurde deshalb als gesonderter Punkt der Beschlussvorlage aus der Abstimmung herausgenommen.

Für Irritation hatte gesorgt, dass der Logo-Entwurf bislang als nichtöffentlich gilt, die Diskussion darüber aber öffentlich geführt werden kann. „Die Stadt hat die Rechte an dem Entwurf der Künstler bisher noch nicht erworben“, begründete Christiane Kaiser vom Festkomitee die ungewöhnliche Situation. Das Künstler-Logo ist eine Federzeichnung in Schwarz, die sowohl historische und moderne Gebäude der Stadt als auch den Schriftzug „Luckenwalde“ und die Jahreszahlen zeigt.
„Mir ist das Ganze zu düster und hingehuscht, es fehlt mir die Freude“, sagte Heidemarie Migulla (Linke). „Der eine Federstrich sieht aus wie ein Friedhofskreuz“, gab Matthias Nerlich (FDP) zu bedenken. Außerdem monierte er, dass nur ein einziger Entwurf vorliegt. „Zwischen welchen Möglichkeiten soll ich entscheiden? Es gibt nur ja oder nein.“

Marko Ott (Linke) hat „Bauchschmerzen“ wegen der neuen Gebäude auf dem Logo. „Es gibt keinen Wiedererkennungswert. Vor 800 Jahren gab’s diese Bauten nicht. Ich plädiere für die Version mit den historischen Gebäuden“, sagte er und ärgerte sich ebenfalls über fehlende Varianten.

Das Foto der aus Menschen gebildeten 800 auf dem Marktplatz soll zu einem Plakat aufgewertet werden und außerdem als „Bauchbinde“ den Marktturm zieren. Laut Konzept soll jeder Jubiläumsmonat ein Leitmotto erhalten – von „historisch“ für März über „grün“ für Juli bis „geschäftig, kreativ und schlau“ für September. Dafür sollen jeweils eine Arbeitsgruppe gegründet und viele Einwohner und Vereine einbezogen werden. „Die Leute bestürmen uns und wollen gern mitarbeiten“, räumte Christiane Kaiser Bedenken aus, man habe sich möglicherweise zu viel vorgenommen. Und: „Die Vorschläge sind kein Dogma, wir sind für alles offen.“

Von Elinor Wenke

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