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Teltow-Fläming Vorbildliche und ausgezeichnete Sänger
Lokales Teltow-Fläming Vorbildliche und ausgezeichnete Sänger
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15:09 05.02.2014
Kloster Zinna

Peter Stettler besuchte am Dienstag die Kita-Kinder in Kloster Zinna. Der Leiter des Jüterboger Stadtchors ist Musiklehrer in Berlin. Jetzt hat er Ferien. Die nutzte er, um die Zusammenarbeit mit der Kita „Pittiplatsch“ aufzufrischen. „Entstanden ist sie durch die Auszeichnung des Deutschen Chorverbands“, erläutert Kita-Leiterin Karin Herfurt. Die Kita erhielt wegen ihrer guten musikalischen Früherziehung bereits zweimal den Titel „Carusos“.

Die kleinen Carusos müssen für diesen Titel 70 Lieder kennen. „Das hört sich viel an. Aber das kriegen wir hin. Die Kinder bekommen ein Gespür für Musik“, sagt Karin Herfurt. Das beginnt beim Ausprobieren der Instrumente. Trommel, Triangel, Xylophon, Gitarre und Geige sind in der Kita vorhanden. Da dürfen die Kleinen auch allein versuchen, die Instrumente zum Klingen zu bringen. Bis Montag gab es auch ein Keyboard – es krachte jedoch herunter und zersprang in seine Einzelteile.

Programm des Chorverbands

Die „Carusos“ ist eine Qualitätsmarke für das Singen mit Kindern des Deutschen Chorverbands. Die Verleihung der Marke ist meist ein großes Fest für die Kita.

Der Chorverband möchte mit diesem Programm das Singen in Kitas fördern. Bundesweit gelten die gleichen Anforderungen für alle Kitas. Namensgeber ist Enrico Caruso, der von 1873 bis 1921 lebte. Der italienische Opernsänger war der berühmteste Tenor der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts.

Die Auszeichnung gilt für drei Jahre. Ein Schild an der Hauswand zeigt an, dass in der Kita gut mit den Kindern gesungen wird.

Am Dienstag brachte Peter Stettler sein eigenes Keyboard und andere Instrumente mit. Auch seine Tochter war dabei. Die sechsjährige Frieda spielte das Dornröschen. Um sie liefen die beiden Gruppen der vier- bis sechsjährigen Kinder im Takt herum, bildeten einen großen Kreis und einen ganz engen, der die Hecke darstellte, hinter der das Dornröschen schlafen und auf den Prinzen warten musste. Die Rolle des Prinzen und die der bösen Fee übernahmen die Kita-Kinder. Alle hatten so viel Spaß an der Aufführung, dass sie zum Schluss richtig aufgedreht und sehr fröhlich waren.

Seit 2010 besteht die Zusammenarbeit mit dem Stadtchor. Ein bis zwei gemeinsame Veranstaltungen sollen jedes Jahr auf die Beine gestellt werden. In der Kita wird natürlich täglich gesungen. An zwei Tagen, Montag und Freitag, werden ständig in der offenen Arbeit Angebote unterbreitet. „Wir haben den Bildungsschwerpunkt Natur und Musik“, sagt Karin Herfurt und erläutert, was speziell für die hohen Kinderstimmen zu beachten ist. Das macht sie so überzeugend, dass kaum zu glauben ist, dass sie nicht auch im Chor singt. Ihre musikalische Ader lebt die Wittenbergerin als Mitglied einer Blockflöten-Gruppe und im Spielmannszug aus.

Die Aufmerksamkeit der Kinder ist ihr gewiss, wenn sie absichtlich mal einen Takt falsch klatscht. „Die Klatschrunde fördert die Konzentration“, sagt die Chefin und berichtet, wie groß der Spaß schon beim Einsingen ist. Die Stimmübungen fangen mit dem Gesumm der Bienen und Hummeln an. Höhepunkt ist die Gespensterrunde, zu der entsprechende Lautübungen gehören. Ganz spielerisch ist „Harmonie reinzukriegen“, sagt Karin Herfurt und bedauert, dass das gemeinsame Singen zu Hause inzwischen leider zur Ausnahme geworden ist.

Von Gertraud Behrendt

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