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Teltow-Fläming Schnellere Fehleranalyse, bessere Optimierung
Lokales Teltow-Fläming Schnellere Fehleranalyse, bessere Optimierung
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00:21 09.02.2019
Programmierer Heiko Bahls (l.) und der technische Betriebsführer Frank Reuschel bei der Einweisung der neuen Steuerungsanlage. Quelle: foto: Richter
Waltersdorf

Der Wasser- und Abwasserzweckverband (WAZV) Hohenseefeld hat im Wirtschaftsplan für 2019 rund 50 000 Euro für den Einbau einer neuen Schalt- und Steuerungsanlage im Hauptwasserwerk in Waltersdorf eingestellt.

Angeliefert wurde sie bereits am 28. Januar von einer Elektrotechnikfirma aus Loitz (Vorpommern-Greifswald). Am Dienstag gab es die Einweisung von Programmierer Heiko Bahls. Er erklärte dem technischen Betriebsführer Frank Reuschel und seinem Kollegen Thomas Grahl vom Wasserverband Lausitz, wie sie die Anlage künftig bedienen.

Alte Anlage von 2004 machte Probleme 

Obwohl die Erneuerung der Anlage in Waltersdorf die Hälfte des jährlich verfügbaren Eigenbudgets von 100 000 Euro verschluckt, war sie laut Carmen Straach dringend notwendig. Denn die Verbandsvorsteherin des WAZV Hohenseefeld berichtet: „In letzter Zeit hat es öfter Probleme mit der Steuerung gegeben.“ Der Grund: Die zuletzt im Jahr 2004 neu eingerichtete Anlage entsprach nicht mehr dem nötigen Stand der Technik. Bei Fehlermeldungen mussten Frank Reuschel und Thomas Grahl beispielsweise noch selbst im Wasserwerk nach den Ursachen suchen oder das Spülen der Kiesfilter von Hand erledigen. Dank der neuen Technik funktioniert das jetzt automatisch.

230 Kubikmeter Wasser pro Tag

Darüber hinaus bietet ein modernes Display an der neuen Steuerungsanlage eine gute Übersicht über das gesamte Wasserwerk. So können Frank Reuschel und Thomas Grahl auf einen Blick nachvollziehen, wie viel Trinkwasser sich aktuell noch im Reinwasserbehälter befindet oder wie viel Kubikmeter Wasser derzeit an die Verbraucher geliefert werden.

Im Schnitt seien das laut Verbandsvorsteherin Carmen Straach 230 Kubikmeter pro Tag. Denn 68 Prozent der Einwohner der Gemeinde Niederer Fläming werden von Waltersdorf aus mit Trinkwasser beliefert. Diese haben durch die Neuanschaffung übrigens auch Vorteile. Denn mithilfe der neuen Anlage könne mit dem Trinkwasser künftig noch besser gehaushaltet werden. Zudem könnten technische Abläufe so optimiert werden, dass für die Verbraucher ständig frisches Trinkwasser verfügbar ist.

Neue Trinkwasserleitungen vom Restbudget 

Für Frank Reuschel liegt darin ein enormer Vorteil. Der technische Betriebsführer erklärt: „Für uns ist das alles ein bisschen komfortabler. Man sieht sofort, was die Anlage macht und wo es eine Störung gibt.“

Eine Investition, die sich aus Sicht aller Beteiligten gelohnt hat. Das übrige Budget des WAZV Hohenseefeld werde laut Verbandsvorsteherin Carmen Straach übrigens dafür genutzt, um marode Trinkwasserleitungen innerhalb des Versorgungsgebietes zu erneuern.

Von Isabelle Richter

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