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Teltow-Fläming Wanderung im Dreieck
Lokales Teltow-Fläming Wanderung im Dreieck
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18:59 06.03.2013
RUHLSDORF

Vom Startpunkt kurz hinter der Gaststätte „Zur grünen Linde“ geht es schnurgerade am Frie dhof mit der Kriegsgräberstätte und am Sportplatz vorbei. Dort beginnt gleich hinter dem Ortsausgang die Gassi-Geh-Strecke. Der einzige Hundehalter, der bei der Wanderung unterwegs war, hatte seinen hübschen großen Vierbeiner so gut erzogen, dass nicht einmal der Hauch eines unguten Gefühls aufkommen konnte.

Die einstigen Kiesgruben bieten mit ihren Vertiefungen und Bewuchs Abwechslung fürs Auge. Hübsch gemusterte Steine liegen an den Wällen, die vor Windböen schützen. Die 7,9 Kilometer lange Wegstrecke ähnelt einem Dreieck, das an jeder Seite zugleich mit einer anderen Tour des Fläming-Walks verbunden ist. Auf der Route in Richtung Norden beginnt der Spitzbergweg ebenfalls an der Gaststätte in Ruhlsdorf, zweigt aber gleich ab. Dessen Rückweg ist mit dem Beginn des Rauhe-Luch-Wegs identisch.

An dieser Seite des langen Dreiecks ist es nur ein kurzes Stück, ehe noch vor den Kiesgruben der erste Tümpel links am Weg zu sehen ist. In dem vermodern umgestürzte Baumriesen. Im Hintergrund ist das Porensteinwerk zu sehen. Dicht am Weg liegen aufgestapelt alte Betonschwellen. Dann geht es an alten Kiefern vorbei, deren Schnittmuster von der Harzgewinnung zeugt.

Nun führt der Weg tiefer in den Wald hinein, und es wird ein wenig hügelig. Schilder künden von den Forstarbeiten. Abgesägte Äste und Stämme sind nicht zu übersehen. Dort geht es rechts in eine Kurve, vorbei an einer eingezäunten Schonung ins Naturschutzgebiet Rauhes Luch, um das wird herumgelaufen.

Bald ist die kurze Seite des Dreiecks und damit der Bärluchweg erreicht. Nun kann der Blick übers Feld schweifen, unterbrochen nur von einer Baumreihe. Der Weg führt in Richtung Straße, knickt aber vorher wieder rechts ab. Die dritte Seite des Dreiecks teilt sich die Tour mit dem Drei-Dörfer-Weg.

Rechts steht eine Tafel. Auf der wird zwar nicht erklärt, was ein Luch ist, aber immerhin, dass es 1937 unter Schutz gestellt worden ist und wie wichtig Moore sind. Denn Luche sind vermoorte Niederungen. Dass sie vom Wasser leben und welche Pflanzen typisch sind, darüber wird informiert. Doch der kurze Abstecher zum Schild darf nicht verleiten, dort weiter nach rechts zu laufen. Der Rauhe-Luch-Weg führt nun eine Weile wieder schnurgerade zurück. Bäume mit vielen Löchern sehen ein wenig aus, als hätten Buntspechte hier ihr Hochhaus eingerichtet. Überhaupt sind unterwegs viele Laubbäume zu sehen, die jetzt unbelaubt mit ihrem Wirrwarr von Ästen ein schöner Kontrast zu den Kiefern sind.

Nun verläuft die Wegstrecke immer mehr in Richtung Straße. Die aber wird zum Glück erst kurz vor dem Ortseingang erreicht. Ruhlsdorfs „Magistrale“ ist ohne richtigen Bürgersteig bis zum Ende zu passieren, ehe es wieder rechts zur Gaststätte geht. (Von Gertraud Behrendt)

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