Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Weihnachtsmarkt wird immer beliebter
Lokales Teltow-Fläming Weihnachtsmarkt wird immer beliebter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:23 12.12.2016
Weihnachtsmann Torsten Pietruska und die Kinder vom Verein „Pittis Kindertheater“ sangen Weihnachtslieder. Quelle: Gudrun Ott
Anzeige
Rangsdorf

Über ein langes Weihnachtsmarkt-Wochenende freuten sich Rangsdorfer und ihre Besucher. Bereits am Freitagnachmittag fand in der Kirche ein Weihnachtsliedersingen statt. Kinder bestaunten Eisenbahn, Puppenspiel und gleich zwei Weihnachtsmänner.

Die Adventszeit, die ihrem Ursprung nach eine besinnliche Zeit ist, werde dieser außergewöhnliche schöne Weihnachtsmarkt absolut gerecht, sagte Karsten Krause aus Zossen. Er lobte die Stände rings um die Kirche, die geöffneten Höfe mit ihren vielen Angeboten und das lebendige Krippenspiel, dargestellt von Mitgliedern der evangelischen Kirchengemeinde. „Ja, es ist hier eine andere Art von Weihnachtsmarkt, eine, die mir sehr gefällt“, bestätigte Werner Heinen und sah seiner achtjährigen Tochter Leandra zu, wie sie am Handarbeitsstand der Kirchengemeinde bei Heide Liebisch ein Freundschaftsbändchen kaufte.

Anzeige

Besonderer Charme

Gleich nebenan bot Hobby-Keramikerin Steffi Krohn ihre Arbeiten an. Originell und von besonderem Charme die Tassen und Becher, deren Grund Abdrücke indischer Stoffstempel zieren. Steffi Krohn ist vom ersten Rangsdorfer Weihnachtsmarkt an dabei. Erstmals in Rangsdorf war Christina Beskowski. Sie wohnt in Alexanderdorf und fertigt Schmuck nach einer althergebrachten chinesischen Knüpftechnik.

Als Weihnachtsmann ließ sich Kai Gonschorek mit Besuchern fotografieren. Initiatoren waren die Fördervereine der Kitas Purzelbaum und Spatzennest. Der zweite Weihnachtsmann hieß Torsten Pietruska und war vom Ludwigsfelder Verein „Pittis Kindertheater“. Er sang mit den Kindern Weihnachtslieder. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ und „Es ist ein Ros entsprungen“ wurde derweil in der Kirche unter Leitung von Giselheid Wimmer gesungen. „Ein Liedschatz, der nicht verloren gehen darf“, so die Kirchenmusikerin.

Noch auf Geschenkesuche

Wer noch ein etwas ungewöhnliches Geschenk für seine Lieben suchte, der war am Stand der Straußenfarm vom Spreewald richtig. Außer zum Staubwedel gebundene Straußenfedern konnte man hier im Säckchen echte sogenannte Magensteine vom Strauß kaufen. Diese dienten dem Vogel zu Lebzeiten zur besseren Verdauung. Die Nachfrage nach wirklich Besonderem sei groß, versicherte die Verkäuferin.

Nur zum Schauen nicht zum Kaufen war die nostalgische Gartenbahn, die Manfred Arndt mit Unterstützung von Enkel Nino über einen geräumigen Hof, durch diverse Tunnel und vorbei an Bahnwärterhäuschen zum Vergnügen der Zuschauer rangierte. Die Bücker Kalender fürs neue Jahr lagen bereit, dazu Bücher zur Geschichte des Flugplatzes. Bei Detlef Schlüpen in der Kulturscheune standen an die 35 gesponserte und festlich geschmückte Weihnachtsbäume, die im Losverfahren für einen Euro am Sonntagabend einen glücklichen Besitzer fanden. Ein neu gegründeter Lions Club mit Sitz im Schloss Diedersdorf verkaufte für den guten Zweck Apfelsaft und Leberkäs Burger. Der Erlös geht ans Märkische Kinderdorf Ludwigsfelde.

Von Gudrun Ott