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Teltow-Fläming Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming: So wird das Wetter am Wochenende
Lokales Teltow-Fläming

Wetter am Wochenende: In Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming wird es wieder wärmer

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16:32 19.08.2021
Ein sonniges und warmes Wochenende steht uns bevor.
Ein sonniges und warmes Wochenende steht uns bevor. Quelle: Martin Gerten/DPA
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Teltow-Fläming

Mittlerweile ist der August bereits zu zwei Dritteln gelaufen. In der vergangenen Woche bewegten sich die Temperaturen nur in eine Richtung – nach unten. Am vergangenen Freitag war es örtlich noch einmal heiß. Mit 30,9 Grad war es da in Baruth am wärmsten, aber auch in Bestensee war es 30,4 Grad heiß. Luckenwalde blieb dagegen mit 29,6 Grad unter der dafür entscheidenden Marke von 30 Grad. Am Dienstag reichte es dann nicht mehr für 19 Grad. Mit 18,6 Grad blieb es in Luckenwalde am kühlsten. Aktuell liegt der August 2021 um 0,4 Grad unter dem langjährigen Mittel, also noch im Normbereich. Ob der Monat am Ende über oder unter dem Strich enden wird, ist nicht sicher. Ein Trend ist da noch nicht erkennbar.

Dafür gab es wenigstens viel Sonne. Zwischen 42 und 45 Stunden lag die Sonnenscheindauer an den von uns betrachteten drei Wetterstationen in der vergangenen Woche. Das ist schon eine ganze Menge. Mit knapp 50 Prozent des Monatsmittels besteht aber auch hier noch Nachholbedarf, um das Monatsmittel erreichen zu können. Ähnlich sieht es bei der Niederschlagsmenge aus. Es hat in der vergangenen Woche immer mal wieder getröpfelt, ohne das aber nennenswerte Mengen zusammen kamen. Lediglich in Baruth kamen mit drei Millimeter mehr als ein paar Tropfen zusammen. An den anderen beiden Stationen reichte es nicht einmal zu einem Millimeter auf den Quadratmeter. Das schlägt sich dann auch in den kumulierten Werten nieder. Derzeit haben wir etwa 45 Prozent der Monatsmenge erreicht. Es wird schwer die 100 Prozent zu erreichen.

Die Hobbygärtner können ein Lied davon singen. Wenn es doch einmal etwas geregnet hat, dann reicht es den Boden mit der Hake anzuritzen um auf die staubtrockene Bodenschicht zu stoßen.

Warmes Wochenende steht uns bevor

Immerhin beschert uns Petrus ein freundliches und auch warmes Wochenende. Am heutigen Freitag ist es zunächst stark bewölkt bis bedeckt, mit zunehmenden Auflockerungen am Nachmittag. Gelegentlich kann es etwas regnen. Bei schwachem Wind erwarten wir 20 bis 22 Grad. Am Samstag erwartet uns ein sehr freundlicher Sonne-Wolken-Mix und nur schwacher Wind. Das Thermometer klettert auf 22 bis 25 Grad. Der Sonntag wird ebenfalls lange Zeit sehr freundlich sein. Erst am Abend macht sich das Heranziehen einer Kaltfront mit Wolken bemerkbar. Später gibt es dann Schauer und vereinzelt Gewitter. Es erwarten uns 25 bis 26 Grad. Örtlich wird es noch etwas wärmer. Das war es dann aber auch schon wieder mit dem sommerlichen Intermezzo. In der ersten Hälfte der neuen Woche liegen die Temperaturen noch bei 23 Grad, in der zweiten Hälfte wird eventuell die 20-Grad-Marke knapp verfehlt. Das ist aber wie immer bei einem Zeitraum von mehr als vier Tagen nicht sicher.

Den Bauernregeln zufolge wird der September ähnlich wie der August

Der August war wechselhaft und geht es nach den Bauernregeln, wird das auch der September. „Wie der Sankt Bernhard ist, man auch den September misst“, heißt es für den heutigen Tag. Eine Bauernregel für den Dienstag, der ebenfalls wechselhaft werden soll, unterstreicht das: „Wie sich das Wetter am Bartheltag stellt ein, so soll’s den ganzen September sein.“ Eine weitere Bauernregel für diesen Tag dehnt diese Prognose auf den ganzen Herbst aus: „Wie Bartholomäus sich hält, so ist der ganze Herbst bestellt.“ Es sieht also nicht nach einem sommerlichen Nachschlag im September aus. Zum Glück wird das Wetter nicht so, wie es uns der Hundertjährige Kalender vorhersagt: „Es herrscht kontinuierlich starkes Regenwetter, das Getreide auf dem Feld wächst aus und Stroh verfault“, heißt es da. Diese Vorhersage gilt vom 18. bis zum 31. August. Tatsächlich wird Regen nur spärlich fallen und es wird auch sonnige Tage geben. Nur eben kein stabiles sommerliches Hochdruckwetter.

Von Karl-Heinz Krebs