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Teltow-Fläming Wilde Zeiten für den Redaktionshund
Lokales Teltow-Fläming Wilde Zeiten für den Redaktionshund
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10:34 10.12.2013

Wuff, das war ja eine wilde Woche! Da musste ich erfahren, dass in der Region Dahmeland-Fläming im Durchschnitt vier Wildtiere pro Tag vors Auto laufen. Nein, nein, das ist doch traurig. Gut, ich fetze auch hier und da mal über eine Straße, wenn ich einen freundlichen Spielkameraden wittere. Aber das Donnerwetter von Frauchen ist danach so groß, dass ich erst mal keine Pfote unerlaubt auf die Straße setze. Aber zurück zu den wilden Waldbewohnern: Macht doch solche Sachen nicht! Die Zweibeiner haben euch doch extra Brücken gebaut, damit ihr sicher auf die andere Seite kommt. Andererseits: Meine Waldverwandschaft hat diese Wildbrückenerfindung auch schon für sich entdeckt. Und da Wölfe ja echt clever sind, warten sie am Ende der Brücke auf Reh, Wildschwein und Muffel, um dann herzhaft zuzubeißen. Mahlzeit!

Ich selbst würde auch gerne mal einem Reh hinterher sausen. Bisher hab ich noch nicht einmal eines zu Gesicht bekommen. Sobald ich meine Schnauze in den Wind halte und die Beute wittere, legt mich Frauchen vorsichtshalber an die Leine. Spielverderberin. Ich weiß auch gar nicht, warum sie sich so hat. Gibt doch viel zu wenig Jäger in unserer Gegend. Beim Zerlegen der MAZ habe ich einen Artikel entdeckt, der belegt dass in einem aktuellen Lehrgang 24 neue Flintenträger ausgebildet werden, um den Wildbestand im Zaum zu behalten. Die dürfen aber erst im März loslegen, außerdem sind nur fünf Mädels dabei. Dank meines Stammbaumes könnte ich sofort loslegen und gleichzeitig die Frauenquote in der Jägerschaft erhöhen. Wenn man mich doch nur ließe! Aber ich darf nur Stöckchen, Bällen und Leckerlis hinterher hetzen. Oh, Frauchen, holt auch schon zum nächsten Wurf aus. Ich muss dann mal los!

In diesem Sinne,

Wuff und Tschüss.

Ihre Pina

Alle Pina-Kolumnen:

Folge 2 vom 26. November 2013: Zeitungshund mit Schnapp-Atmung

Folge 1 vom 19. November 2013: Der Redaktionshund stellt sich vor

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