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Teltow-Fläming Zerrüttete Verhältnisse in Blankenfelde
Lokales Teltow-Fläming Zerrüttete Verhältnisse in Blankenfelde
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20:32 02.04.2014
Bis Anfang August ist die Karl-Liebknecht-Straße in Blankenfelde gesperrt. Quelle: Christian Zielke
Blankenfelde

Arbeiter reißen den Asphalt auf und verlegen Rohre für eine neue Schmutzwasserleitung. Anfang August soll die Vollsperrung zwischen Zossener Damm und Märkischer Promenade aufgehoben sein.

Jörg Sonntag, der Baudezernent, beklagte im Bauauschuss vor allem die mangelnde Informationspolitik des Zweckverbands WAZ, der dort baut. Die Gemeinde sei erst kurz vor der Sperrung informiert worden – nicht vom WAZ, sondern vom Bauunternehmen. Ein 350 Meter langes Stück Straße fördert das zerrüttete Verhältnis zwischen Gemeinde und dem WAZ zu Tage. Schon länger sei das Verhältnis angespannt. „Die Zusammenarbeit läuft gar nicht“, sagt Jörg Sonntag.

Informationen seien im Vorfeld nur über die Verbandsversammlung und die Mitarbeiter im Bauamt ausgetauscht worden, nicht jedoch über den Amtsleiter. „Man hat mich regelrecht gemieden“, sagt Sonntag. Er kritisiert auch die Ausführung der Schmutzwasserleitung. Diese soll durch den begrünten Seitenstreifen Zossener Damm verlegt werden. Dadurch vermeide man zwar eine Sperrung der viel befahrenen Straße, vergebe sich aber die Chance, dort Straßenbäume zu pflanzen.

Die im Bauausschuss geäußerte Sorge, dass sich die Sperrung der Karl-Liebknecht-Straße mit der Vollsperrung des Berliner Damms überschneidet, erwies sich als unebgründet. In dieser Woche hat der Landesbetrieb Straßenwesen mitgeteilt, dass der Bau der L792 zwischen Blankenfelde und Mahlow erst im September beginnt, sagte Sonntag.

Beim WAZ weist man die Kritik von sich. „Wir haben alle Betroffenen rechtzeitig informiert“, sagt Axel Duty, der technische Leiter. Mit Betroffenen meint er vor allem die Anlieger. Das sei ausreichend, schließlich handle es sich nicht um eine Hauptverkehrsstraße. Von einem zerrütteten Verhältnis zur Gemeinde könne keine Rede sein. „Unser Planungsbüro hat die Gemeinde rechtzeitig angeschrieben“, sagt Duty. Die Umleitung über Erich-Klausener- und Heinrich-Heine-Straße sei mit dem Straßenverkehrsamt abgestimmt.

Im Seniorenheim Haus Christo sei man erst von der Gemeinde informiert worden, als die Absperrungen für die Bauarbeiten schon standen. „Man hat uns vor vollendete Tatsachen gestellt“, sagt Britta Manhenke, Assistentin der Geschäftsführung. Kranken- und Notarztwagen kommen mit der neuen Verkehrsführung allerdings zurecht.

Zumindest bei den Anwohnern gibt es bislang keine Klagen. Anfangs habe es am Zossener Damm einige Autofahrer gegeben, die in die Straße einbiegen wollten, einige seien sogar über den Bürgersteig gefahren, sagt Klaus Kehrberg. „Aber das waren Ausnahmnen. Sonst gibt es nichts zu meckern.“

Von Christian Zielke

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