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Zossen Bestes Abitur der Schule: Celina Heide will Ärztin werden
Lokales Teltow-Fläming Zossen Bestes Abitur der Schule: Celina Heide will Ärztin werden
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01:17 22.06.2019
Beste ihres Jahrgangs: Die hübsche Abiturientin Celina Heide (19) aus Zossen strahlt in ihrem Abi-Ballkleid Quelle: Privat
Zossen

Sie trägt ein schickes Ballkleid aus Samt und Satin, im schick frisierten langem Haar steckt ein Diadem: Die Abiturientin Celina Heide hat sich mit viel Freude auf ihren Abiball vorbereitet. Feiern hat sich die 19-Jährige auch wirklich verdient: Ihr Abitur hat sie mit der Note 1,1 bestanden. Sie ist die Beste aus ihrer Klasse und die Jahrgangsbeste an ihrer Schule, der Geschwister Scholl-Schule im Ortsteil Dabendorf. Insgesamt 12 Punkte haben zum Schnitt von 1,0 gefehlt.

Celina Heide erzählt: „Die Lehrer haben sogar mitgefiebert und gehofft, dass ich es noch schaffe. Es lag aber nicht an einem bestimmten Fach, sondern es war überall ganz knapp.“ Die Abiturientin ist zwar stolz und sehr zufrieden mit ihrer Leistung, dennoch hätte sie gern die 1,0 geschafft. „Ich möchte gern Humanmedizin an der Charité in Berlin studieren. Der Numerus Clausus liegt aber bei 1,0.“ Die Abiturientin hat sich trotzdem fürs Wintersemester beworben und hofft nun, dass sie den Studienplatz bekommt.

Wettbewerb mit der Schwester

Wie schafft man einen so tollen Notendurchschnitt? Celina Heide berichtet, dass sie schon immer gut in der Schule war. „Seit der zwölften Klasse hatte ich nur noch Einsen. Der Ansporn, die 1,0 zu erreichen, kam aber eigentlich durch einen Wettbewerb mit meiner älteren Schwester Sarah. Jede von uns wollte besser sein“.

Und wer hat gewonnen? „Celina Heide lacht: „Ich“. Celina ist die Jüngste von vier Kindern. Sie lebt mit ihrer Familie und verschiedenen Haustieren in Zossen. Darunter sind auch ein Hund und ein Hahn. „Es ist eben ein kleiner Bauernhof“, verrät sie. Celina liest und tanzt leidenschaftlich gern. Vier bis fünfmal pro Woche tanzt sie im angrenzenden Karnevalsverein Schöneiche (KCS) und trainiert sogar zwei Tanzgruppen mit ihrer Schwester zusammen.

Aber wie kann man bei so vielen Hobbys nebenbei noch so gut fürs Abitur lernen? „Ich habe früh angefangen und hatte eine Whatsapp-Lerngruppe mit meinen Freundinnen. Da konnten wir uns immer gut austauschen.“ Neben Mathe- und Bio-Leistungskurs hatte sie noch die Prüfungsfächer Deutsch, Bio und Geschichte.

Erstmal vom Lernstress erholen

„Mich interessiert im Leben vor allem, warum alles so ist, wie es ist. Ich wollte eigentlich erst Biologie studieren, aber die Berufsaussichten für später sind da nicht so gut. Deshalb habe ich mich für Humanmedizin entschieden“, sagt die 19-jährige. Die Abifahrt hat sie schon hinter sich, sie ging nach Barcelona. „Ich versuche jetzt erstmal, die Zeit bis zum Studienanfang mit Jobben zu überbrücken. Ich brauche ja Geld. Aber erstmal muss ich mich von dem ganzen Lernstress erholen“, sagt die Abiturientin. Ihre Eltern sind sehr stolz auf ihre jüngste Tochter: „Mama zeigt überall meine Auszeichnung rum“.

Es gab auch einige Schüler, die ihr den Notendurschnitt neiden. „Einige haben die Augen verdreht“, sagt die 19-Jährige. Die Stadt Zossen hat ihren guten Abschluss mit 200 Euro prämiert. Der zweite Platz erhielt 150 und der dritte 100 Euro. Und diesen Tipp gibt sie allen zukünftigen Abiturienten, wenn sie auch einen sehr guten Schnitt erreichen wollen: „Fangt früh genug an zu lernen und nicht erst auf den letzten Drücker loslegen. Ich bin alles mehrmals durchgegangen.“

Von Marlene Schmidt

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