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Zossen Fataler Ausritt in Zossen: Erste Hinweise zu den Motorrad-Rowdys
Lokales Teltow-Fläming Zossen Fataler Ausritt in Zossen: Erste Hinweise zu den Motorrad-Rowdys
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17:19 12.07.2019
Ausritt zu dritt endete im Krankenhaus. Quelle: Privat
Zossen

Traumatisiert steht Trakehner Hengst Dakota auf der Weide. Seine Hinterläufe sind angeschwollen, über dem Auge hat er eine leichte Abschürfung. Er ist in tierärztlicher Behandlung, bekommt Medikamente. „Das stammt von dem Reitunfall, ist aber schon etwas besser geworden, sie waren vor Tagen noch sehr dick angeschwollen. Auch die Stute Damona steht seit der Begegnung mit den Motorrad-Rowdys im Wald total verängstigt und schreckhaft auf dem Gelände,“ sagt Manuela E. (55), die selbst immer noch starke Schmerzen hat.

Verletzt beim Sonntagsausritt

Sie war beim Sonntagsausritt vergangener Woche mit ihrer kleinen Nichte Yasemin (4) und ihrer Bekannten Nicole D. im Wald zwischen Werben und Glienick auf Pferden unterwegs, als plötzlich drei Motorradfahrer mit ihren Crossmaschinen angerast kamen und die Pferde sich so erschreckten, dass sie durchgingen. Die Motorrad-Rowdys flüchteten, ohne zu helfen. Die kleine Yasemin und ihre Tante kamen verletzt ins Krankenhaus (MAZ berichtete).

Dakota hat geschwollene Hinterläufe und eine Abschürfung am Auge. Quelle: Privat

Wegen Unfallflucht und fahrlässiger Körperverletzung sucht die Polizei weiterhin nach den drei Motorrad-Rowdys. Bisher gingen sechs Hinweise ein. Die Auswertungen dauern noch an.

Polizei sucht weiterhin Zeugen

Dennoch such die Polizei weiter nach Zeugen: Wer hat am Sonntag, den 7. Juli gegen 11.30 Uhr im Waldstück zwischen Werben und Glienick Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf die Täter geben? Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei unter 03371/6000 oder im Internet unter: polbb.eu/hinweis zu melden.

Manuela E. schläft noch schlecht

Manuela E. hat auch noch mit ihren Prellungen zu tun, kann nachts schlecht schlafen. Beim Gehen schmerzt ihr Knie. Ausritte sind in nächster Zeit auch auf Dakota und Damona nicht möglich. Manuela E.: „Das wird noch eine Zeit brauchen, bis wir und die Tiere alles verarbeitet haben.“

Von Marlene Schmidt

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