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Zossen Wehr blickt auf 85 Jahre zurück
Lokales Teltow-Fläming Zossen Wehr blickt auf 85 Jahre zurück
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07:25 27.08.2018
Die Großen redeten übers Feuer bei Treuenbrietzen, die Kleinen führten Tänze auf. Quelle: Andrea von Fournier
Glienick

Grill- und Kaffeeduft zogen am Sonnabend in über die Glienicker Dorfaue, nebst einigen kleinen Regenschauern. Doch die hielten Einwohner und Gäste nicht vom Kommen ab.

Das 85-jährige Bestehen der Freiwilligen Ortsfeuerwehr stand an, zwei weitere Jahrestage kamen dabei gleich mit aufs Tapet: Vor 20 Jahren wurde die Jugendfeuerwehr gegründet, die zwölf Mitglieder hat und von Philipp van de Renne geleitet wird. Seit fünf Jahren gibt es die Zwergenfeuerwehr. Die elf Sechs- bis Zehnjährige betreut Angelique Slowig.

Die Glienicker Feuerwehr ist fest im Gemeindeleben verankert, und mancher Jugendliche tritt der Wehr bereits in dritter Generation bei, während Brüder, Neffen und Nichten ebenfalls mitmachen. Ortswehrführer Michael Henkel kann sich derweil darauf verlassen, dass ansässige Firmen und die Stadt helfen, wenn dringende Anschaffungen nötig sind.

Beim Fest drehten sich viele Gespräche der Gäste um das Großfeuer bei Treuenbrietzen, das nur 40 Kilometer Luftlinie von den Feiernden entfernt war. Bürgermeisterin Michaela Schreiber, die die Feuerwehrleute beglückwünschte und rote „Geburtstagsshirts“ besorgt hatte, war froh, dass die Glienicker Kameraden gemeinsam mit den anderen elf Ortswehren am Wochenende „auf unsere Stadt aufpassen“.

Zuvor waren Wünsdorfer und Zossener Feuerwehrleute schon zum Ort des Großbrands ausgerückt. In Glienick standen das auf Hochglanz polierte Tanklöschfahrzeug der Gemeinde und ein Fahrzeug der Nächst Neuendorfer Wehr ausschließlich für Fahrten der Kinder und zu Besichtigungszwecken vor dem Spritzenhaus.

Im Gebäude gab es Sitzplätze und einen Kuchenstand, den Feuerwehrfrauen und Mütter der beiden Nachwuchsgruppen organisierten. Auf einem langen Tisch türmten sich derweil Geschenke von Freunden und anderen Wehren.

Nach den Begrüßungen von Michael Henkel und Michaela Schreiber konnten die Kinder auf der Hüpfburg toben und sich von Brigitte Kühn schminken lassen. Die „Zwerge“ zeigten einen vielbeklatschten Löschtanz und die Einsatzabteilung den Umgang mit dem Feuerlöscher.

In diesem Jahr hatten die 22 aktiven Feuerwehrleute der Glienicker Wehr schon 45 Einsätze, sonst sind es im ganzen Jahr nur 30 bis 40. Eine Feier wie diese hatten sie sich demnach wirklich verdient.

Von Andrea von Fournier

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