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Zossen Zwei Glücksbringer in Zossen getroffen
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07:41 31.12.2018
Bibliothekarin Annika Baran präsentiert Bücher zum Thema „Glück“ und Spiele, bei denen man Glück braucht. Quelle: fotos (2): Frank Pechhold
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Zossen

Glücksbringer sind Annika Baran (31) und Sebastian Rösch (43). Beide traf die MAZ Samstag am Kirchplatz in Zossen.

Letztmals im alten Jahr lieh Baran Bücher in der Stadtbibliothek aus. „Manchmal genügt es schon, wenn die Leute herein kommen und sich gleich wohl fühlen. Dann bin ich glücklich.“ Oder wenn sie jemandem ein Buch empfohlen habe und sich derjenige nach der Lektüre bei ihr dafür bedankt. „Das bringt beiden Glück: dem Leser und mir.“

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Viele Grußkarten

Glücksgefühle kommen auch beim Anblick vieler Grußkarten auf. „Zu Weihnachten haben viele Leser ganz lieb an uns gedacht“, sagt Baran. So viele Weihnachtsteller, Präsente, Kaffee, Süßigkeiten und Karten wie noch nie seien abgegeben worden. Bei diesen lieben Gesten merke man, dass die Leute gerne die Bibliothek und ihre Wünsdorfer Zweigstelle besuchen.

Acht Bibliothekare bemühen sich darum, Ausleihwünsche zu erfüllen. Der Bestand zählt mehr als 37.000 Medien: Bücher, Brett- und Konsolenspiele, Hörspiel-CDs für Kinder und Erwachsene, Musik-CDs, DVDs und Blue Ray. Nicht vorhandene Medien werden bundesweit per Fernleihe aus anderen Bibliotheken beschafft. „Wir versuchen den Leuten, so weit es geht zu helfen“, so Baran.

Rösch: „Ich bin ein glücklicher Mensch“

Beispielsweise bei der Suche nach Literatur zum Thema „Glück“: Die Geschichte über „Hans im Glück“ findet sich in einem dicken Märchenbuch. Nächstes Jahr wolle man das Kinderbuch „Ein Rucksack voller Glück“ bestellen, so Annika Baran. Aktuell ausgeliehen sind die Titel „Glücksmedizin“ und „Glückliche Kinder“. Hingegen stehen die Bücher „Glück ist kein Zufall“, „Glücksregeln für den Alltag“ und „Glücksfitness“ im Regal. „Ein Buch über Glücksklee haben wir leider nicht.“

Gleich vier Töpfe mit den vierblättrigen Glücksbringern, kleinen Schweinchen und Schornsteinfegern hat Sebastian Rösch (43) im Blumenhaus Elendt gekauft. „Das war ein Auftrag meiner Frau.“ Alle Glücksklee-Töpfe wolle sie innerhalb der Familie verschenken. „Glück habe ich eigentlich jeden Tag“, spricht Rösch liebevoll von seiner Frau und den beiden Kindern. „Ich bin ein glücklicher Mensch.“

Von Frank Pechhold

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