Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Zossen DRK zeichnet fleißige Blutspender aus
Lokales Teltow-Fläming Zossen DRK zeichnet fleißige Blutspender aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:32 31.03.2019
Volker Stephan nimmt die Ehrung für seine 75. Blutspende entgegen. Quelle: Melanie Breitkopf
Kallinchen

„Es ist eine Ehre für uns, dass sie uns schon so viel Blut gespendet haben“, sagt Harald-Albert Swik, der Kreisvorsitzende des DRK am Sonnabend anlässlich der Ehrungsveranstaltung für Blutspender. Im Hotel und Restaurant „Alter Krug“ im Zossener Ortsteil Kallinchen wurden Menschen aus den Altkreisen Zossen und Königs Wusterhausen geehrt, die bereits zum 50. oder 75. Mal Blut gespendet haben.

Bei der Veranstaltung waren neben den Spendern auch einige Gäste des DRK anwesend. Außer Harald-Albert Swik waren das der DRK-Kreispräsident Dietmar Bacher und Britta Dimanski, die Leiterin des Instituts für Transfusionsmedizin in Berlin und Potsdam. Aufgelockert wurde das Programm durch die Show des Zauberers Andreas Körner aus Berlin.

Präsident des Kreisverbands lobt Spender

„Sie wissen gar nicht, wie vielen Menschen sie damit helfen“, sagte Dietmar Bacher in seiner Rede. Blutspenden sei als besondere Form der ehrenamtlichen Unterstützung etwas ganz Besonderes. „Sie helfen Menschen, obwohl sie diese nicht einmal kennen“, so der Kreispräsident des DRK.

Britta Dimanski erklärt den Gästen, was mit einer Blutspende passiert und wie sie aufbereitet wird. Denn nicht alles was im Blut drin ist, wird von jedem Menschen gebraucht. Die Spende wird in drei Komponenten aufgeteilt. Das sind die roten Blutkörperchen, das Blutplasma sowie die Blutplättchen. „Das heißt man hilft mit einer Spende nicht nur einem, sondern direkt drei Menschen“, so Britta Dimanski.

Einer von drei Terminen im Gebiet des Kreisverbands

Die Auszeichnungsveranstaltung in Kallinchen war einer von drei Terminen im Verbandsgebiet des DRK-Kreisverbands Fläming-Spreewald. 78 Blutspender wurden eingeladen, um ihre Ehrung entgegenzunehmen, davon 49 für die 50. und 27 für die 75. Spende, zwei Spender erhielten außerdem eine Ehrung, da sie aus gesundheitlichen Gründen kein Blut mehr spenden dürfen. Etwa 30 von ihnen waren am Sonnabend auch anwesend.

Als Dank für ihre zahlreichen Blutspenden erhielten sie eine Urkunde, ein Ehrenzeichen, eine Rose und einen kleinen Preis in Form eines Pflegeproduktes oder Schokolade. Für die Ehrung wurde jeder Spender einzeln aufgerufen. Harald-Albert Swik zieht zusammenfassend eine positive Bilanz aus dem letzten Jahr. Bei insgesamt 319 Terminen im Kreisverband wurden 16 124 Transfusionseinheiten abgenommen und gespendet, was 8062 Liter Blut entspricht. „Das ist eine Wahnsinnsleistung“, sagt er.

Tanja Peters: Spende ist eine Selbstverständlichkeit

Tanja Peters aus Ludwigsfelde hat am Sonnabend die Ehrung für ihre 50. Blutspende entgegengenommen. „Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit Blut zu spenden. Es tut nicht weh, der Service beim DRK ist toll und man lernt nette Leute kennen“, sagt sie. Es sei außerdem kein großer Zeitaufwand und vor allem eine einfache Art, um Menschen zu helfen, so Tanja Peters. Volker Stephan aus Blankenfelde-Mahlow spendet bereits seit er 18 Jahre alt ist und wurde für seine 75. Blutspende geehrt. „Ich möchte mich für die Gemeinschaft und die Gesellschaft engagieren“, sagt er. Der positive Nebeneffekt dabei sei, dass man auch direkt seine Blutwerte erfährt, so Volker Stephan.

Von Melanie Breitkopf

Die Gastronomie im Zossener Bahnhof nimmt Fahrt auf: Die Lok-Lounge eröffnet am Montag, 1. April.

29.03.2019

Am Mittwochmorgen brachte Claudia K. ihre Tochter nach zur Schule. Danach hat niemand mehr die 1,69 Meter große Frau aus Zossen gesehen. Die Polizei bittet nun um Mithilfe bei der Suche nach der Vermissten.

29.03.2019

Die B 96 ist am Freitagvormittag nach einem Lkw-Unfall zwischen Rangsdorf und Groß Machnow gesperrt worden. Der Lkw war gegen einen Baum geprallt, der Baum muss nun gesichert werden.

29.03.2019