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Zossen Stimmungsvolles Konzert von „World Brass“
Lokales Teltow-Fläming Zossen Stimmungsvolles Konzert von „World Brass“
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10:19 06.01.2020
Das World Brass Orchester in der Zossener Kirche: Das Gotteshaus war bis unter das Dach besetzt. Quelle: A.v.Fournier
Zossen

Das erste Wochenende des neuen Jahres stand in der Zossener Kirche unter dem Stern eines besonderen Leckerbissens: Das international besetzte Orchester „World Brass“, also „Weltblech“, war zum 24. Mal zu Gast.

Kirche voll besetzt

Die Kirche war bis unters Dach besetzt, wie zu Weihnachten. Elf Ensemblemitglieder harrten am Kirchenportal ihres Auftritts und Kantor Benjamin Petereit hatte die Schuke-Orgel für seinen Einsatz vorbereitet. Für die drei gemeinsam Einladenden erschienen Pfarrer Christoph Kurz (Mittenwalde) in Vakanzverwaltung der Evangelischen Gemeinde Zossen, die neue Bürgermeisterin der Stadt, Wiebke Schwarzweller (FDP) zu einem ihrem ersten öffentlichen Auftritt, und Unternehmerin Ulrike Herrmann. Sie ist ehrenamtlich für die Gesamtkoordination und den Kartenverkauf zuständig, seit der Heimatverein nicht mehr von der Partie ist und freute sich, dass die Eintrittskarten im Vorverkauf wie „warme Semmel“ weggingen.

Trompeten, Posaunen, Horn, Tuba und Schlagzeug eröffneten den Abend

Das Publikum begleitete das Orchester mit Beifall zu den Plätzen, die mittig vor dem Altar in Hufeisenform aufgebaut waren. Trompeten, Posaunen, Horn, Tuba und Schlagzeug eröffneten den Abend, der eine musikalische Weltreise von Klassik bis Moderne war, mit Händels Concerto Grosso in F-Dur. Shawn Grocott, Posaunist aus Kanada und Mitinitiator von „World Brass“, moderierte die Stücke unkonventionell. „An dieser Stelle gibt’s immer etwas Anspruchsvolles, hochvirtuos und äußerst dynamisch“, kündigte er Derek Bourgeois’ (1941-2017) Concerto Grosso, Op.61 an. Beständig auf Suche nach Neuem und Unbekannten, nach Herausforderungen für den Klangkörper, ist den Weltblech-Musikern mit diesem Stück ein Coup gelungen: Ungewohnt, modern, mal Herzklopfen erzeugend schnell, laut bis reißerisch, voller rasanter Wendungen, dann leise und lieblich – da konnte niemand ein Auge zumachen. Mehrere Instrumentensoli unterstrichen Spielfreude und Virtuosität der Musiker und das professionelle Zusammenspiel der Band.

Spontaner Zwischenbeifall

Alle Künstler sind Solobläser in verschiedenen renommierten Orchestern, das gereicht World Brass zum Vorteil. Der englische Trompeter Christopher Dicken erntete für einen Einsatz in wahrhaft „höchsten Tönen“ spontan Zwischenbeifall. Mit verschiedenen Trompeten und Dämpfern, mit Klappen, Triangel, Vibrafon zeigten die Musiker dem Publikum, wie breit sich ein Blechblasorchester verstehen kann. Am Schluss erklatschten sich die Besucher die Zugabe eines skandinavischen Stücks. Voll Lobes war nicht nur die Nächst Neuendorferin Susanne Urban, zum dritten Mal beim Konzert. Organisatorin Ulrike Herrmann befand: „Jetzt kann auch in Zossen 2020 beginnen!“

Von Andrea von Fournier

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