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Zossen Ehemann von Claudia K. bereits seit Wochen in Haft
Lokales Teltow-Fläming Zossen Ehemann von Claudia K. bereits seit Wochen in Haft
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17:56 16.05.2019
Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt im Fall der verschwundenen Zossenerin Claudia K., die seit März spurlos verschwunden ist. Es besteht der Verdacht, dass die 48-Jährige umgebracht wurde. Quelle: Symbolbild/Pixabay
Zossen

Der 50-jährige Ehemann der verschwundenen Claudia K. aus Zossen sitzt bereits seit Ende März in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, die 48-Jährige getötet zu haben. Das hat die Staatsanwaltschaft Potsdam am Donnerstag bestätigt: „Die Ermittlungen wegen Totschlags laufen. Im derzeitigen Verfahren haben wir außer ihm keine weiteren Verdächtigen“, sagte Staatsanwalt Markus Nolte.

48-Jährige seit Ende März verschwunden

Das Verschwinden der 48-Jährigen beschäftigt seit Ende März die Bewohner von Zossen, Polizei und Staatsanwaltschaft. Seitdem ist Claudia K. verschwunden, die das letzte Mal am Morgen des 27. März an der Grundschule in Groß Machnow gesehen wurde, als sie ihre Tochter in die Schule gebracht hat.

Einen Tag später meldete sie ihr Ehemann, von dem sich die Zossenerin getrennt hatte, als vermisst. Umgehend leitete die Polizei umfangreiche Suchmaßnahmen ein, jedoch ohne Erfolg. Kurze Zeit später wurde der ursprüngliche Vermisstenfall als Tötungsdelikt eingestuft. Es besteht der Verdacht, dass Claudia K. von ihrem Ehemann umgebracht wurde.

Verschwinden von Claudia K. bewegt die Menschen

Das Verschwinden von Claudia K. bewegt die Menschen auch in den sozialen Netzwerken. „Was ist bloß los hier in der Stadt?“, kommentierte eine Zossenerin auf Facebook. „Immer wieder verschwinden Menschen. Das macht mich traurig“, schrieb eine MAZ-Leserin.

Eine weitere Frau machte sich vor allem um die Familienangehörigen von Claudia K. Sorgen und was die Situation für diese bedeute: „Es ist das Schlimmste, was einer Familie passieren kann, wenn sie nicht wissen, was aus der Person geworden ist, die sie lieben. Sie können nie Abschied nehmen oder um sie richtig trauern. Das frisst einen auf“, schreibt sie auf Facebook.

Von Fabian Lamster

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