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Zossen Happy End bei Streit um Strandfest in Zesch
Lokales Teltow-Fläming Zossen Happy End bei Streit um Strandfest in Zesch
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14:38 14.07.2019
Die Mannschaft der Feuerwehr Neuhof beim Drachenbootrennen auf dem See. Quelle: Melanie Breitkopf
Zesch am See

Das Strandfest in Zesch am See, im Stadtgebiet Zossen, hat am Sonnabend das zehnjährige Jubiläum des Hexen-Drachenboot-Rennens gefeiert. Die Besucher erwartete am großen Badestrand, unweit des Campingplatzes und der Gaststätte „Zum Hexenstübl“ außerdem ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Im Vorfeld der Veranstaltung gab es allerdings große Probleme, sodass zunächst nicht klar war, ob alles wie geplant stattfinden kann.

Ein Drachenbootrennen und Spiele für die Kinder gab es beim Strandfest in Zesch

Streit um den Seezugang

Eine Anwohnerin, welcher von der Wasserkante zum Strand am Großen Zeschsee ein Stück Land gehört, hatte eine einstweilige Verfügung erwirkt und somit das Betreten dieser Fläche verboten. „Wir brauchen für das Drachenbootrennen und die Neptuntaufe bei unserem Strandfest den Zugang zum Wasser“, sagt Andrea Voltz, Betreiberin des Restaurants „Zum Hexenstübl“, welches zum Organisationsteam zählt. Die Organisatoren haben schließlich alle Hebel in Bewegung gesetzt und kurz vor Beginn der Veranstaltung mit Unterstützung von Wiebke Schwarzweller (FDP) und Sven Reimer (CDU) doch noch eine Einigung erzielen können. „Ich habe die Verkehrssicherungspflicht übernommen“, sagt Andrea Voltz. Die Anwohnerin selbst konnte von der MAZ für eine Stellungnahme nicht erreicht werden.

Glück mit dem Wetter

Das Strandfest konnte damit aber ohne Verzögerungen stattfinden. „Bis jetzt haben wir mit dem Wetter immer Glück gehabt“, sagt Dauercamper Frank Wegener, der wie immer die Moderation übernommen hatte. Zunächst spielte das Wetter auch noch mit. Beim traditionellen Hexen-Drachenboot-Rennen um den Wanderpokal waren vier Mannschaften an den Start gegangen. Vertreten waren die Teams der Freiwilligen Feuerwehr aus Neuhof und Klausdorf sowie jeweils ein Team vom Campingplatz und der Familie Voltz. Es gibt zwei Boote, eines wiegt in etwa eine Tonne, mit denen schnellstmöglich eine Strecke zurückgelegt werden muss. Zu einer Mannschaft zählen acht Ruderer und ein Steuermann, wobei zu jeder Mannschaft mindestens drei Frauen gehören mussten. In diesem Jahr konnte sich am Ende nach spannenden Rennen das Team der Feuerwehr Klausdorf den Sieg sichern.

Viele Angebote

Durch die vielen weiteren Angebote gab es für Langeweile am Sonnabend keine Chance. Für die jüngeren Gäste wurde eine Hüpfburg aufgestellt und eine Spielstraße vorbereitet, wo die Kinder sich zum Beispiel beim Enten angeln oder Dosenwerfen in Geschicklichkeit üben konnten. Am Ende gab es tolle Preise zu gewinnen. Einige Aufführungen, das Volleyballturnier und eine Lichterfahrt bei Dunkelheit über den See rundeten das Strandfest letztlich ab. „Wir haben hier schon richtig tolle Sachen gemacht“, sagt Frank Wegener. Vor zehn Jahren begann die Veranstaltung mit einem Tag der offenen Tür. „Wir wollten uns dann immer wieder toppen und steigern“, sagt er. Nur durch die vielen Helfer, unter anderem auch vom Campingplatz, sei dieses Jubiläum möglich gewesen. Bei Musik und Tanz ließen die Besucher das Strandfest allmählich ausklingen.

Nachdem gegen 20.30 Uhr das Wetter umschlug, hörte der Regen pünktlich zum Abschlussfeuerwerk wieder auf.

Von Melanie Breitkopf

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