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Zossen Feuerwehr Zossen feiert 135-jähriges Bestehen
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13:22 23.06.2019
Viele Besucher des Zossener Fire-Tages verfolgten am Sonnabendnachmittag auf dem Parkplatz C an der Fischerstraße, wie ein Wasserwerfer der Polizei Brandenburg funktioniert. Quelle: Andrea von Fournier
Zossen

Seit 135 Jahren gibt es die Feuerwehr in Zossen. Das wurde am Wochenende mit einem Fire-Tag gefeiert. Doch die Kameraden von der schnellen Truppe waren natürlich nicht allein dabei. Seit 25 Jahren gibt es die Jugendfeuerwehr, und seit zehn Jahren wirkt am Standort Zossen die „Einsatzpartnerschaft“, besonders enge Beziehungen zwischen Polizeiwache, Rettungsdienst und Freiwilliger Feuerwehr. Deshalb arbeiteten im Festvorbereitungsteam, das seit einem Jahr besteht, Mitstreiter aller drei Dienste gemeinsam.

Programm mit spannenden Offerten

So ließ sich ein Programm mit spannenden Offerten der verschiedenen Bereiche für Jung und Alt – Informationen, Mitmachangebote, Vorführungen, Musik, Spiel sowie Kulinarisches – gestalten, das die Feuerwehr und ihr Förderverein allein nicht hätte schultern können. Es lockte auch besonders viele Besucher zum Fest-Areal unterhalb des Rathauses in Zossen.

Eine Hüpfburg, ein Demo-Zelt eines verrauchten Raums und eine Bastelstraße waren Angebote, die von den Besuchern am Samstagnachmittag genutzt wurden. Quelle: Andrea von Fournier

Wasserwerfer lockt Besucher an

Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) mischte sich nach der Eröffnung unter die Besucher. Mathias Bleeck, Ortswehrführer der Zossener Stadtwehr, die jetzt „Löschzug Zossen“ heißt, hatte viel zu tun, weil in seinen Händen die Moderation des Programms lag. Eine Vorführung zog viele Schaulustige an: Auf dem Parkplatz C an der Fischerstraße führte die Polizei die Funktionen eines Wasserwerfers vor. Dichtgedrängt stand die Menschentraube am Absperrband, viele Leute mit gezückten Handykameras, während der Moderator Wasserstrahlarten, Wassersperre sowie Wasserregen beschrieb. „Papa, bist Du auch so nass geworden?“, hörte man auch bald von demjenigen, der sich zu dicht an das dunkelblaue Metallungetüm herangewagt hatte.

Rettungskräfte erklären Erste Hilfe

Kinder waren bei der Feier eine wichtige Zielgruppe. Eltern kamen, um sie malen oder hüpfen zu lassen, ihnen die Feuerwehrtechnik oder alte DDR-Polizeiautos zu zeigen. Die Rettungskräfte erklärten die Bedeutung der Ersten Hilfe. Am Projekt-Stand „Ein Leben retten“ demonstrierte Janine Krohn an Dummies Reanimation durch Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzdruckmassage.

Janine Krohn (r.) demonstrierte einer Besucherin aus Zossen Erste-Hilfe-Maßnahmen. Quelle: Andrea von Fournier

„Ich wusste gar nicht, dass allein Herzdruckmassage schon hilft“, sagte eine junge Zossenerin. Es wäre wichtig, dieses Projekt in die Schulen zu bringen und jedes Jahr aufzufrischen, sagte Standortleiter David Wörpel.

Freude und gute Fest-Atmosphäre

Dass Freude und gute Fest-Atmosphäre auf den Alltag der 40 Feuerwehrleute ausstrahlen möge, wünschte sich Ortswehrführer Mathias Bleeck. „Wir sind ehrenamtlich tätig, sprinten von der Arbeit, aus dem Bett oder vom Familientisch zu immer mehr Einsätzen. Viele sind völlig trivial, manchmal schlagen uns große Anspruchshaltung und Ungeduld entgegen. Mehr Wertschätzung täte not“, so Bleeck. Revierpolizist Heiner Lutter am Info- und Fahrradcodierstand hatte einen Geburtstagswunsch für die Feuerwehrpartner: „Allzeit alles Gute und dass ihr gesund von jedem Einsatz wiederkommt!“.

Von Andrea von Fournier

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