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Zossen Kämmerin: Stadt bezahlt Investitionen aus laufendem Haushalt
Lokales Teltow-Fläming Zossen Kämmerin: Stadt bezahlt Investitionen aus laufendem Haushalt
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18:07 29.08.2019
Andrea Hollstein, Kämmerin in Zossen Quelle: Stadt Zossen
Zossen

Die Zossener Kämmerin Andrea Hollstein hat Aussagen von Bürgermeisterkandidatin Wiebke Schwarzweller (FDP) widersprochen. Deren Aussage, die Stadt habe 30 Millionen Euro Schulden sei „schlichtweg falsch“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt vom Donnerstag.

„Woher sie diese Zahl hat, ist mir ein Rätsel“, so Hollstein. Zossen habe seit 2007 einen ausgeglichenen Haushalt. „Das heißt, unsere Einnahmen decken unserer Ausgaben, obwohl wir in jedem Jahr zweistellige Millionenbeträge an Kreis und Land abführen müssen.“ Alle Investitionen in die kommunale Infrastruktur würden seit Jahren aus dem laufenden Haushalt finanziert, so Hollstein weiter. „Wir sprechen hier von jährlich rund zehn Millionen Euro.“

Derzeit liefen lediglich noch drei Kredite, davon zwei Altschuldenkredite aus der Zeit vor der Gemeindegebietsreform sowie der Kredit für den Bau des Jobcenters Teltow-Fläming. In allen drei Fällen würden die Kredite regelmäßig durch Mieteinnahmen gedeckt. „Schulden hat man dann, wenn man seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, das ist mitnichten der Fall“, sagt Hollstein. Richtig sei dass die Stadt Zossen 2004 ein Haushaltsdefizit von rund sechs Millionen Euro sowie offene Verbindlichkeiten in Höhe von circa vier Millionen Euro vorfand sowie vor einem riesigen Investitionsstau stand, der nach und nach abgebaut wurde.

Von MAZonline

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