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Zossen Spielplatz am ehemaligen Krankenhaus feierlich eröffnet
Lokales Teltow-Fläming Zossen Spielplatz am ehemaligen Krankenhaus feierlich eröffnet
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17:26 16.05.2019
Karin Günter, die Vorsitzende des Vereins Lebensstadt bei der Eröffnung des neuen Spielplatzes am alten Krankenhaus. Quelle: Frank Nerlich
Zossen

Es war ein kühler Maitag am Mittwoch in Zossen, aber das kühle Wetter der guten Stimmung am ehemaligen Krankenhaus in Zossen nichts anhaben. Der neue Outdoorspielplatz, eine Mühle- und eine Schachspielfläche, wurde am alten Bettenhaus eingeweiht. Die Mitglieder des Vereins Lebensstadt hatten zur feierlichen Eröffnung eingeladen. Der Verein koordiniert die Aktivitäten auf dem Krankenhaus-Gelände, das einer Investorengruppe um Dirk-Henner Wellershof gehört. Es fanden sich über fünfzig Besucher aus Zossen und Umgebung ein.

Die Kinder der Kita Bummi präsentieren ihr Programm Quelle: Frank Nerlich

Für Patienten der Intensivpflege TIW GmbH und für die Zossener gibt es mit dem neuen Gelände nun eine weitere Möglichkeit vom Alltag abzuschalten. Die Eröffnungsrede hielt Jürgen Kettler, Projektleiter und Mitglied der Lebensstadt. Er erläuterte den Baufortschritt im vergangenen Jahr und die Finanzierung. Diese wurde durch Fördermittel in Höhe von 5000 Euro von der Fachstelle für Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg (FAPIQ) ermöglicht. Eine Baugenehmigung war Voraussetzung dafür. Das Antragsverfahren übernahmen die Vereinsmitglieder. „Das war recht umfangreich für so eine kleine Baumaßnahme“ so Jürgen Kettler. Die Baugenehmigung wurde im September 2018 erteilt. Über zwanzig Sponsoren aus Zossen und Umgebung trugen nochmals 10 000 Euro zusammen, so dass die Finanzierung stand und schlussendlich bis zum November 2018 alles fertig gebaut werden konnte. Die Lebensstadt-Mitglieder leisteten von April bis Dezember vierzig Stunden pro Monat ehrenamtliche Arbeit.

Judith Daniel, Chefin der Intensivpflege TIW GmbH freut sich besonders über die neue Außenanlage. Quelle: Frank Nerlich

Karin Günter, die Vorsitzende der Lebensstadt e.V., reut sich über das Geleistete. Sie möchte das Areal rund um das alte Krankenhaus weiter beleben. „Wir haben hier Kinder, Erwachsene, ältere Personen, zum Teil mit Behinderungen, so wie das Leben eben ist“, fasst sie die aktuelle Situation zusammen und ergänzt, dass „das Leben einer Stadt in einer Stadt so weiterentwickelt werden muss“. Künftig werden sich die Wander- und Gymnastikgruppen des Vereins dort treffen, ebenso die Menschen aus der Nachbarschaft. Der Platz soll künftig regelmäßig für die Öffentlichkeit zugänglich sein, auch für Familienfeste oder andere Events. „Wir wollen ein engeres Miteinander“ so Karin Günter.

Chefin der TIW-Intensivpflege freut sich über Entwicklung

Judith Daniel ist die Chefin der Intensivpflege TIW GmbH und ebenfalls Vereinsmitglied. Sie freut sich besonders über die Entwicklung vor ihrem Haus. Die Bewohner beoachteten vom Balkon aus das Geschehen. „Es werden immer mehr helfende Hände und Ehrenamtler, die überzeugt sind von der Idee, die aber auch teilhaben wollen“ konstatiert sie stolz. Der Austausch, das Zusammensein findet sie dabei besonders gut.

Noch im Dornröschenschlaf: Das ehemalige Krankenhaus Zossen Quelle: Frank Nerlich

Im TIW sind derzeit elf Betten belegt. Wenn der Fahrstuhl Ende Mai endlich fertig ist, kommen weitere elf dazu. Die volle Auslastung wird für nächstes Jahr im Mai angestrebt. „Die Intensivpflegedienste wissen inzwischen, dass die TIW gute Arbeit leistet. Wir haben gut ausgebildete Mitarbeiter und bislang musste kein Pflegebedürftiger zurück ins Krankenhaus“ berichtet Judith Daniel.

Schließlich präsentierten die Kinder der örtlichen Kita „Bummi“ ein Programm. Es wurde getanzt, gesungen und Gedichte vorgetragen. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch eine Kunstausstellung der Dorfschmiede Blankenfelde von Werner Mohrmann-Dressel.

Von Frank Nerlich

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