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Zossen Traumfee bringt Erfolg beim Vorlesewettbewerb
Lokales Teltow-Fläming Zossen Traumfee bringt Erfolg beim Vorlesewettbewerb
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17:56 23.01.2019
Lilly Thäle konnte sich für den Kreisentscheid in Luckenwalde qualifizieren. Quelle: Melanie Breitkopf
Zossen

13 Schüler haben am Mittwoch in Zossen um den Einzug in die nächste Runde des 60. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels gekämpft. Ab 10 Uhr wurde im Kulturhaus „Neues Leben im alten Haus“ am Kirchplatz in Zossen der Regionalentscheid für die Region Teltow-Fläming-Nord, zu der Am Mellensee, Zossen, Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow gehören, ausgetragen. Die vier besten Leser konnten sich für den Kreisentscheid am 23. Februar in Luckenwalde qualifizieren.

600.000 Schüler nehmen bundesweit teil

Rund 600 000 Schüler aller sechsten Klassen beteiligen sich jedes Jahr am Vorlesewettbewerb, welcher zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben zählt. Der Wettbewerb bietet nicht nur die Gelegenheit, das eigene Lieblingsbuch vorzustellen, sondern auch die Möglichkeit, jede Menge neue Bücher kennenzulernen. Die Etappen führen über Stadt-, Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale am 26. Juni.

Ex-Kreissieger in der Jury

„Zum Bundesfinale hat es aus unserer Region noch niemand geschafft“, sagt die Zossener Bibliotheksleiterin Claudia Leszczynski. Einen großen Erfolg beim Vorlesewettbewerb konnte vor einigen Jahren Hannes Kroke erzielen. Nach zwei Siegen im Regional- und Kreisentscheid hat er damals eine vordere Platzierung im Landesentscheid erreicht. Mittlerweile ist er Student und hat am Mittwoch für den diesjährigen Regionalentscheid den Juryvorsitz übernommen. Neben Hannes Kroke bestand die Jury aus der ehemaligen Lehrerin Jutta Graumann, der Lehramtsstudentin Michaela Röder, dem Journalisten und Zossener Rathaussprecher Fred Hasselmann und dem Auszubildenden der Stadtbibliothek Zossen Alexander Ponomartsov.

Drei Minuten Lesezeit

Die 13 Kandidaten des Regionalentscheids sind die jeweiligen Schulsieger aus den Kommunen Am Mellensee, Blankenfelde-Mahlow, Rangsdorf und Zossen. Jeder Schüler hatte am Mittwoch etwa drei Minuten Zeit, um einen selbstgewählten Text aus einem Buch vorzustellen und etwas vorzulesen. Die Jury bewertete dabei die Lesetechnik, also die Betonung, die Aussprache und das sichere, flüssige Tempo sowie die lebendige und eindrucksvolle Interpretation des Textes. Auch die Textauswahl zählte zu den Kriterien. „Hierbei achtet die Jury darauf, ob alles schlüssig und die Textstelle erfassbar war. Die Zeitplanung spielt ebenfalls eine Rolle“, sagt Claudia Leszczynski.

Auch fremder Text muss gelesen werden

Anschließend mussten die Kinder noch einen Auszug aus einem fremden Text vorlesen, wo nur die Lesetechnik und die Interpretation bewertet wurden. Die Jury hat die unterschiedlichen Kriterien beider Lesevorträge jeweils mit Punkten zwischen eins und fünf bewertet. Die vier Schüler mit der höchsten Punktzahl haben sich für die nächste Runde qualifiziert.

Kreative Buchauswahl

Kreativität haben die Schüler mit ihrer Buchauswahl bewiesen. Von Fantasybüchern bis hin zu Abenteuergeschichten und echten Kinderbuchklassikern war nahezu alles mit dabei. „Mir macht Lesen einfach Spaß. Man kann sich in die Geschichten hineindenken und mitfühlen“, sagt die Schülerin Janice aus der Grundschule am Mellensee im Dorf Mellensee. Lilly Thäle vom Kopernikus-Gymnasium in Blankenfelde-Mahlow liest am liebsten Fantasybücher. Sie hat am Mittwoch das Buch „Philippa und die Traumfee“ von Liz Kessler vorgestellt – mit Erfolg. Neben Gino Kantelberg, Isabell Pieper und Emil Mendow hat sie sich für den Kreisentscheid Ende Februar qualifizieren können.

Alle Teilnehmer haben im Anschluss eine Urkunde erhalten, die vier Qualifizierten konnten sich außerdem über ein neues Buch freuen.

Von Melanie Breitkopf

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