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Teltow-Fläming Zossens Bürgermeister gegen Denkmalschutz
Lokales Teltow-Fläming Zossens Bürgermeister gegen Denkmalschutz
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19:36 21.11.2013
Von der Burg Zossen ist nur eine Ruine übrig. Sie befindet sich im Stadtpark Zossen, der ein Gartendenkmal ist. Quelle: Christian Zielke
Zossen

Die Zossener Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) hat sich vorgenommen, im nächsten Jahr die Neugestaltung des Stadtparks vorzubereiten. Das sagte sie am Dienstag gegenüber dem Ausschuss für Kultur, Tourismus und Landesgartenschau. Neuer Streit ist abzusehen. Carsten Preuß (Linke) konterte sogleich: „Ich wüsste nicht, dass wir beschlossen haben, den Gartendenkmalschutz aufzugeben.“

Tatsächlich hatte die Bürgermeisterin vor einiger Zeit beim Landesamt für Denkmalpflege beantragt, den Denkmalstatus des Stadtparks aufzuheben – ohne dass dazu eine Willensbekundung der Stadtverordnetenversammlung vorliegt. „Ich möchte einen Park nach heutigen Bedürfnissen gestalten und nicht nach denen der 1960er Jahre“, begründet es Michaela Schreiber. Sie verweist auf die irreparable Treppenanlage, den maroden Springbrunnen und die gefällte große Trauerweide. Müsste der Brunnen denkmalgerecht rekonstruiert werden, so könne man Kinder dort nicht guten Gewissens planschen lassen, weil die Rohrleitungen offen verlegt sind.

Der Zossener Antrag wurde vom Landesdenkmalamt nicht bearbeitet. Nun setzt Schreiber auf eine gerichtliche Klärung. Bei der Unteren Denkmalschutzbehörde hatte sie Widerspruch gegen die Auflagen der Weiden-Fällung eingelegt. Die Stadt soll eine Trauerweide an gleicher Stelle nachpflanzen. Bei erhöhtem Anwachsrisiko müsste der Boden zuvor ausgetauscht werden. Die Bürgermeisterin möchte aber, dass die Stadt künftig allein über ihren Park entscheiden kann. Sie erwartet die Ablehnung ihres Widerspruchs und will in diesem Fall dagegen klagen. „Die Zeit der gerichtlichen Auseinandersetzung werden wir für den Planungsprozess zur Neugestaltung des Stadtparks nutzen“, kündigte die Stadtchefin an.

Reinhard Schulz (VUB) monierte: „Es wäre der bessere Weg gewesen, wenn wir gewusst hätten, was Sie vorhaben“. Sie wolle im neuen Jahr eine Beschlussvorlage in die Stadtverordnetenversammlung einbringen, kündigte die Bürgermeisterin an: „Dann werde ich ja sehen, wie das Votum ausfällt.“

Sie möchte die Bürger beteiligen und deren Wünsche für eine Park-Neugestaltung berücksichtigen. „Ich will zum Beispiel einen ebenerdigen Springbrunnen, in dem die Kinder spielen können. Das geht nur, wenn der Denkmalschutz weg ist“, sagte sie.

Keine Rede ist offenbar mehr von der Umsetzung des Beschlusses „Pflege- und Entwicklungskonzept für den Stadtpark Zossen“ aus dem Jahr 2010, in dem es um den Erhalt des Denkmals Stadtpark und dessen künftige Nutzung ging.

Von Gudrun Schneck

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